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Beratungskonzept der Grundschule
Bilshausen |
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Die Aufgabe der Beratung
durch die Schulen ist gesetzlich geregelt (Erlasse:
Die Arbeit in .....)
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Die Beratungstätigkeit
gehört demnach grundsätzlich, wie Unterrichten,
Erziehen und Beurteilen zu den Aufgaben aller
Lehrer/innen. Sie umfasst sowohl die Beratung von
Schüler/innen als auch die Beratung der
Erziehungsberechtigten.
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Die anhaltende schwierige
Lebenswelt unserer Kinder und Jugendlichen stellt auch
die Schule vor Aufgaben, sich neu zu orientieren und
ein modernes adäquates Schulprofil zu entwickeln.
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Schulen sind nicht nur
Stätten der Wissensvermittlung sondern aus Sicht der
jungen Menschen auch Treffpunkte und Gesprächsforen
ihrer sozialen Lebenswelt. Eine lebenswelt- und
sozialpädagogisch orientierte Schule kann einen
wesentlichen Beitrag zur konstruktiven Bewältigung
gesellschaftlicher und schulischer Problemlagen
leisten.
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Dieser Schultyp fördert
nicht nur kognitives, sondern auch soziales Verhalten,
nimmt auf außerschulische Interessen und Lebenswelten
von Schüler/innen Bezug, erschließt Lernbereiche
außerhalb der Schulausbildung, verbindet diese mit dem
Lernen in der Schule und behandelt projektorientierte/ fächerübergreifende
Themen.
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Aus diesen Überlegungen
heraus sowie unter Berücksichtigung der
schulspezifischen und örtlichen Gegebenheiten haben
wir versucht für alle Beteiligten GS ein
Beratungskonzept zu entwickeln, basierend auf den drei
Beratungsabschnitten:
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– Vorschulische Beratung
– Schulbegleitende
Beratung
– Weiterführende Beratung
(Schullaufbahnberatung) |
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Vorschulische Beratung |
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In enger Kooperation mit
den örtlichen Kindergärten (Bilshausen + Krebeck)
bieten wir schon im letzten Kindergartenjahr unsere
Beratungsmöglichkeiten an.
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Anlässlich der
Sprachkompetenzüberprüfung, der
Schulreifeuntersuchungen und bei Elternabenden im
Kindergarten haben die Kindergarteneltern und die
Erzieherinnen Gelegenheit zu Gesprächen.
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Durch eine Kollegin (HAR),
die die Sprachförderung im Kindergarten Bilshausen
durchführt, stehen wir darüber hinaus zusätzlich
sowohl den Eltern als auch den Erzieherinnen für
Gespräche zur Verfügung.
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Schulbegleitung für Schülerinnen und
Schüler ( bes. Vertrauenslehrerin Frau Flügge) |
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Schulschwierigkeiten
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Zwischenmenschliche
Konflikte (Streitschlichter)
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Probleme im Elternhaus,
mit Freunden/Freundinnen und mit sich selbst
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Lern- und Arbeitstechniken
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Schulbegleitung von Eltern: |
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Regelmäßige Elternabende,
teilweise unter Beteiligung externer Referenten.
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Zwei Elternsprechtage pro
Schuljahr
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Individuelle
Beratungsgespräche nach Terminvereinbarung
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Regelmäßige
Elterninformationen in Briefform
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Schullaufbahnberatung |
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Ziele der Schullaufbahnberatung |
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Aufgaben der Schullaufbahnberatung |
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Klarmachen von
Konsequenzen von Entscheidungen für die Ratsuchenden
sowie transparente Gestaltung des Beratungsprozesses
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Aufzeigen der Abhängigkeit
der sozialen Selektionsmechanismen von Schulformen,
Bildungsgängen und Lerninhalten
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Ermutigung der
Ratsuchenden zu selbst bestimmten
Schullaufbahnentscheidungen (Selbstkompetenz)
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Information über
Anforderungen der weiterführenden Schulen
Information über
Alternativen im Bildungsverlauf und über mögliche
Konsequenzen bei der Wahl der Schulform
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Einbeziehung aller
(Schüler/innen, Eltern, Lehrer, Betriebe) in die
Beratung
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Maßnahmen der Schule |
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In unserer überschaubaren,
in ländlicher Struktur liegenden Grundschule haben wir, bedingt durch die geringe
Schülerzahl, ein sehr enges Verhältnis zu allen
Schülern. Die Schüler haben zu
den meisten Lehrern großes Vertrauen und es herrscht
relative Offenheit. Dieses erleichtert uns den
„Zugang“ zu unseren Schülern sehr. Wir kennen die
häuslichen Strukturen und können so gezielt und
effektiv helfen, wenn es nötig ist.
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Regelmäßige Elternbriefe
mit denen die Eltern auf dem neuesten Stand gehalten
werden
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Infoabende für die Eltern
der Schulanfänger
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Sitzungen der
Klassenpflegschaften
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Schulelternratssitzungen
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Führen von Informations-
und Beratungsgesprächen mit Lehrern, Eltern,
Ausbildern, Berufsberatung
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Hilfe bei der Suche nach
Praktikumsstellen
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Sensibilisierung für
sozial Schwache bzw. alte Menschen (außerschulische
Lebenswelt: Altenheim)
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Kennenlernen von
Lernbereichen außerhalb von Schule (Projekt: KUGL)
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Gesundheitsförderung (KUGL,
Klasse 2000, gesundes
Frühstück-Zusammenarbeit mit dem REWE-Markt) |
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Die Gesundheitsförderung
beginnt im sozialen System und nicht beim einzelnen
Menschen. Ziel muss es sein, die Gesundheit der
Lehrer, der Schüler/innen am Arbeits- und Lernplatz
Schule zu fördern. Da wir keinen Beratungslehrer
haben, nimmt jede Lehrkraft an unserer Schule die
Gesundheitserziehung bzw. – förderung wahr.
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Unsere Schule ist in
dieser Richtung sehr aktiv, s. Aktivitäten oben. Von
dem im Schulj. 2007/08 beginnenden Projekt : „Klasse
2000“, das in den beiden 1. Klassen beginnt und sich
in den kommenden Schuljahren fortsetzt, versprechen
wir uns für unserer Grundschule
einen durchschlagenden Erfolg. Im Verlauf der Jahre
haben wir schon mehrfach die Aktion: Gesundes
Frühstück mit verschiedenen Partnern durchgeführt
(Bäckerei Riepenhausen, Bäckerei Kopp, Bäckerei
Debbeler, REWE-Markt Gieboldehausen in Verbindung mit
der AOK).
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Im Übrigen trägt die
Kooperationsstelle Umweltbildung und Globales Lernen
einen erheblichen Teil zur Gesundheitsförderung und
Suchtprävention bei.
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Gewaltprävention ( Schule ohne
Rassismus-Schule mit Courage, „Fair bringt mehr“,
Gewaltprävention -Kohlmann) |
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Unsere Schule lehnt jegliche Form von
Gewalt ab! |
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Gewalt ist nicht nur
körperlicher Art, sie kann auch verbal durch
Beleidigungen gekennzeichnet sein.
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Gewaltvermeidung fängt zu
Hause an und setzt sich im Klassenzimmer beim Lehrern
und Lernen fort.
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Im Klassenraum sollte eine
Atmosphäre der gegenseitigen Wertschätzung herrschen.
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Ein positives Klassenklima
sowie ein aktives Konfliktmanagement und ein Training
der sozialen Fähigkeiten durch Antigewaltkurse tragen
zur Gewaltvermeidung bei.
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Seit dem Schuljahr
2006/2007 gibt es bei uns ein
Streitschlichter-Projekt, durch die hierfür
ausgebildeten Streitschlichter HAG, BLA, MAH),
geleitet von Frau Hagemann und vorbereitet und
initiiert von Frau Kohlmann (KUGL)
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