| |
|
|
Konzept zur Personalentwicklung und
Personalbeurteilung der
Grundschule Bilshausen |
|
|
|
|
|
Seit einiger Zeit sind und in
naher Zukunft werden neue Aufgaben und Anforderungen auf
Schulleiter und Kollegien zukommen, die
Personalentwicklung in direktem Zusammenhang zur
Personalbeurteilung setzen. Für die Länder
Baden-Württemberg und Bayern ist es z.B. bereits Praxis,
dass die Schulleiter/innen dienstliche Beurteilungen
vornehmen, die über eine Vergabe von Leistungsstufen
bzw. auch über eine „Aufstiegshemmung“ entscheiden.
Darüber hinaus praktizieren
seit einigen Jahren Schulen das Prinzip der sog. „Schulstellen“.
Das heißt Schulleitungen
werden damit in die Lage versetzt, ihre
Personalbewirtschaftung- zumindest was Neueinstellungen
betrifft- selbst in die Hand zu nehmen. Damit können
gezielt Lehrkräfte angesprochen und angeworben werden,
die auch auf Grund ihrer persönlichen Kompetenzen und
Fähigkeiten in das Profil der Schule passen und nicht
nur durch ihre Fächerkombination eine Bereicherung für
das Kollegium und die Schule darstellen.
Die aktuelle Relevanz von PE
wird ferner unterstrichen durch die Einführung der „Eigenverantwortlichen
Schule“.
Wenn Schulen selbst der
Motor der Entwicklung sein sollen (und wollen), dann
müssen sie auch selber verstärkt PE betreiben; dies darf
nicht wie bisher der Schulaufsicht und der Verwaltung
allein überlassen bleiben. Das bedeutet, dass PE zur
Angelegenheit jeder Schule wird. |
|
|
Die Grundschule
Bilshausen betreibt schon seit 6 Jahren
Personalentwicklung und Personalbeurteilung.
Von den zurzeit 13 an
dieser Schule arbeitenden Lehrkräften war die
Schulleitung bei 8 Lehrkräften maßgeblich bzw.
ausschlaggebend an der Einstellung beteiligt.
Das Bestreben der
Schulleitung ist es, junge Leute an die Schule zu
bekommen.
Der Dienstantritt von Frau
Danica Hillebrandt, am 27.08.07, belegt dies.
Die jungen Kollegen bringen
neue Didaktik und Methodik mit in den Schulalltag, die
von den älteren Kollegen aktiv angenommen wird. Es ist
somit gewährleistet, dass sich Erfahrung und Innovation
gegenseitig ergänzen.
Im täglichen
Unterrichtseinsatz stellt es sich so dar, dass in der
Regel jung und erfahren parallel unterrichten: |
|
|
Becker – Hartmann
Hagemann – Rübesamen
Hillebrandt – Görth
Knoke – Mahler |
= Kl. 1,
= Kl. 2,
= Kl. 3,
= Kl. 4 |
|
|
|
|
|
Die Zusammenarbeit mit der
Schulaufsicht (Herrn RSD Engelhardt) der Samtgemeinde
Gieboldehausen und den verschiedenen Kommunalpolitikern
lief und läuft reibungslos, d.h. zum Wohle der Schule.
Bei der Einstellung des
Hausmeisters, Herrn Bruno Wüstefeld, hat die
Samtgemeinde Gieboldehausen und die Gemeinde Bilshausen
ebenfalls dem Wunsch der Schulleitung entsprochen.
Referendare
auszubilden ist für die Schule zur
Selbstverständlichkeit geworden. Durch sie kommen neuer
Schwung und neue Ideen in den täglichen Unterricht. Das
gesamte Kollegium öffnet sich den Referendaren und
profitiert von deren Motivation und den neuen
Erkenntnissen. |
|
|
|
|
|
Lt. § 43 NSchG ist der
Schulleiter verpflichtet, die Lehrkräfte im Unterricht
zu besuchen.
An der Grundschule Bilshausen führt der Schulleiter regelmäßige
Unterrichtsbesuche durch.
Ziel dieser Besuche ist es,
einen aktuellen Gesamtüberblick über die pädagogische
Arbeit des Kollegiums zu erhalten und die Kollegen/innen
durch diese „Kontrollen“ anzuhalten, sich ständig um
einen aktuellen didaktisch/methodischen Stand zu
bemühen.
Profiteure dieser
regelmäßigen Überprüfungen sollen immer die Schüler
sein. Nur wenn Lehrer sich ständig weiterbilden ist
gewährleistet, dass auch die Schüler den Unterricht
bekommen, der ihnen zusteht.
Die Kollegen/innen werden
rechtzeitig über das Vorhaben informiert und
aufgefordert, in dem entsprechenden Fach eine
Kurzvorbereitung (Ziele, Unterrichtsverlauf) vorzulegen.
Eine Nachbesprechung erfolgt
in einer angemessenen Zeitspanne. Schlechter Unterricht
muss Konsequenzen nach sich ziehen. Über die Art und
Form muss mit den Schulleitern, seitens der
Schulaufsicht, ein Konzept erarbeitet werden. |
|
|
|
|
|
|
|