Unsere Schule

Schulprogramm

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  Gesundheitserziehung

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§ Fortbildungskonzept

§ Hausaufgabenkonzept

§ Konzept
  Arbeitssicherheit,
  Gesundheitsschutz

§ Konzept zur
  Personalentwicklung

§ Konzept zur
  Verteilung der
  Haushaltsmittel

§ Leistungsbeurteilung

§ Medienkonzept

§ Methodenkonzept

§ Umgang mit
  Absentismus

§ Vertretungskonzept

Konzepte zur Leistungsbeurteilung in den Fächern Mathematik,
Deutsch und Sachunterricht

   

Gestaltung und Bewertung von Leistungen im Fach Mathematik:

Die Mathematikarbeiten werden in der Regel parallel und in Abstimmung mit den jeweiligen Jahrgangsstufenlehrern geschrieben. Die Aufgabe einer Klassenarbeit ist die Überprüfung bezüglich der:

  • Sicherheit im zuletzt erarbeiteten Stoff

  • Verfügbarkeit von zurückliegenden Stoffgebieten

  • mathematischer Denkfähigkeit

Die Überprüfung dient der Messung des Leistungsstandes der Schülerinnen und Schüler und der Rückmeldung an Schüler, Lehrer und Eltern. Der Umfang einer Klassenarbeit sollte in der Regel so sein, dass die Klassenarbeit in 45 min zu bewältigen ist.

Die Fachkonferenz Mathematik hat folgende Bewertung, bezogen auf die Höchstpunktzahl, festgelegt:

Note 1

100% - 96%

Note 2

95% - 82%

Note 3

81% - 65%

Note 4

64% - 50%

Note 5

49% - 25%

Note 6

24% -   0%

Es werden 6 – 8 Arbeiten pro Schulhalbjahr geschrieben.

 

In die Endnote fließen mit 60% die schriftlichen Leistungen und mit 40% die mündlichen Leistungen ein.

Sonstige Leistungen im Fach Mathematik:

Durchgängig zu berücksichtigende, fachspezifische Beurteilungskriterien sind:

  • Verständnis von mathematischen Begriffen,

  • Schnelligkeit im Abrufen von Kenntnissen,

  • Sicherheit im Ausführen von Fertigkeiten,

  • Richtigkeit bzw. Angemessenheit von Ergebnissen bzw. Teilergebnissen,

  • Flexibilität und Problemangemessenheit des Vorgehens,

  • Fähigkeit zur Nutzung vorhandenen Wissens und Könnens in ungewohnten Situationen,

  • Selbstständigkeit und Originalität der Vorgehensweisen,

  • Fähigkeit zum Anwenden von Mathematik bei lebensweltlichen Aufgabenstellungen,

  • Schlüssigkeit der Lösungswege und Überlegungen,

  • mündliche und schriftliche Darstellungsfähigkeit,

  • Ausdauer beim Bearbeiten mathematischer Fragestellungen,

  • Fähigkeit zur Kooperation bei Lösung mathematischer Aufgaben.

Gestaltung und Bewertung von Leistungen im Fach Deutsch:

Basierend auf den Grundlagen des aktuellen Curriculums findet die Leistungsbewertung des Faches Deutsch in den Kompetenzbereichen

  • Sprechen und Zuhören

  • Schreiben

  • Lesen – mit Medien und Texten umgehen

statt. Wobei jeder dieser Kompetenzbereiche zu 33,3% in die Gesamtnote einfließt.

Sprechen und Zuhören

Schreiben

Lesen

Sprechen im Unterricht  = 60%

 

Sprechen bei Präsentationen = 20%

Bewertungskriterien:

  • Deutliches Sprechen

  • Lautstärke

  • Tempo

  • Wortschatz

  • Aufgaben erfüllen

  • Vortragen

Bewertung durch:

Kontinuierliche Beobachtung

Schreibfertigkeiten/ Schrift + Form = 10%

Bewertungskriterien:

  • flüssige, lesbare Schrift

Bewertung von:

  • Schmuckblättern

  • Selbst erstellten Texten für Ausstellungen

  • Schönschriftübungen

Verfassen von Texten = 50%

Bewertungskriterien im Schreibprozess:

  • Ideen

  • Planung

  • Schreiben

  • Überarbeiten

  • Verständlichkeit

  • Originalität

  • Folgerichtigkeit

  • Sprachliche Richtigkeit

  • Anschaulichkeit

  • Adressatenbezug

Bewertung durch:

3. SJ     3 - 4 Überprüfungen

4. SJ     4 - 6 Überprüfungen

 

Richtig schreiben = 20%

Bewertungskriterien:

  • Abschreiben

  • Nachschlagen

  • Selbständig mit Merkwörtern üben

  • Kontrollieren, korrigieren

  • Regeln kennen

  • Diktate

Bewertung durch:

  • Ständige Überprüfung

  • Kontinuierliche Beobachtung

  • 3./4. SJ jeweils 4 Rechtschreibüberprüfungen

Vorlesen = 20%

Bewertungskriterien:

  • Flüssiges Lesen

  • Betontes Lesen

  • Sinngestaltendes Lesen

Bewertung durch:

  • Vorlesen

Textbearbeitung = 70 %

Bewertungskriterien:

  • Informationen entnehmen

  • Fragen entwickeln und beantworten

  • Wesentliche Aspekte erfassen

  • Inhalte in Beziehung setzen

Bewertung durch:

  • Aufgaben zu Texten

  • Unterrichtsgespräche

  • Kontinuierliche Beobachtung

Sprache und Sprachgebrauch untersuchen

Leistungen zeigen sich in:

Sprechsituationen = 20%

Differenzierter Wortschatz

Korrekter Satzbau

Schreibsituationen = 20%

Überprüfung und Korrektur von Texten

  • Sprachliche Gestaltung

  • Sprachliche Richtigkeit

Lesesituationen = 10%

Sinngestaltendes Vorlesen

  • Pausen

  • Heben / Senken der Stimme

  • Angemessene Modulation bei Fragen, Ausrufen, Gefühlen

Für die Rechtschreibüberprüfungen gilt ergänzend:

 

Unterschiedliche Aufgabenstellungen sind angemessen zu berücksichtigen

  • Diktat (Wörter und Texte nach Ansage schreiben)

  • Fehlertexte überarbeiten

  • Rechtschreibregeln anwenden

  • Nachschlagen

Die Zensierung von Diktaten erfolgt laut Beschluss der Fachkonferenz nach folgendem Schlüssel:

Note 1

0 Fehler

Note 2

1-3 Fehler

Note 3

4-7 Fehler

Note 4

8-12 Fehler

Note 5

13-19 Fehler

Note 6

Ab 20 Fehler

Gestaltung und Bewertung von Leistungen im Fach Sachunterricht:

Leistungsfeststellung und Leistungsbewertung

Leistungsfeststellungen und Leistungsbewertungen geben den Schülerinnen und Schülern Rückmeldungen über den erreichten Kompetenzstand. Den Lehrkräften geben sie Orientierung für die weitere Planung des Unterrichts sowie für notwendige Maßnahmen zur individuellen Förderung.

Leistungen im Unterricht werden in allen Kompetenzbereichen eines Fachs festgestellt. Dabei ist zu bedenken, dass die in dem Kerncurriculum formulierten erwarteten Kompetenzen die sozialen und personalen Kompetenzen, die über das Fachliche hinausgehen, nur in Ansätzen erfassen. Grundsätzlich ist zwischen Lernsituationen und Leistungs- oder Überprüfungssituationen zu unterscheiden.

In Lernsituationen ist das Ziel der Kompetenzerwerb. Fehler und Umwege dienen den Schülerinnen und Schülern als Erkenntnismittel, den Lehrkräften geben sie Hinweise für die weitere Unterrichtsplanung. Das Erkennen von Fehlern und der produktive Umgang mit ihnen sind konstruktiver Teil des Lernprozesses. Für den weiteren Lernfortschritt ist es wichtig, bereits erworbene Kompetenzen herauszustellen und Schülerinnen und Schüler zum Weiterlernen zu ermutigen. Bei Überprüfungssituationen steht die Anwendung des Gelernten im Vordergrund. Ziel ist es, die Verfügbarkeit der erwarteten Kompetenzen nachzuweisen.

Ein an Kompetenzerwerb orientierter Unterricht bietet den Schülerinnen und Schülern durch geeignete Aufgaben einerseits ausreichend Gelegenheiten, Problemlösungen zu erproben, andererseits fordert er den Kompetenznachweis in Überprüfungssituationen ein. Dies schließt die Förderung der Fähigkeit zur Selbsteinschätzung der Leistung ein.

Neben der kontinuierlichen Beobachtung der Schülerinnen und Schüler im Lernprozess und ihrer individuellen Lernfortschritte, die in der Dokumentation der individuellen Lernentwicklung erfasst werden, sind die Ergebnisse fachspezifischer Lernkontrollen zur Leistungsfeststellung heranzuziehen.

Zu fachspezifischen Leistungen zählen z. B.:

  • Beiträge zum Unterrichtsgespräch

  • Unterrichtsdokumentationen (z. B. Plakate, Sammlungen)

  • Anwenden fachspezifischer Methoden und Arbeitsweisen

  • Szenische Darstellungen

  • Präsentationen, auch unter Verwendung von Medien (z. B. Textvortrag, Kurzreferat)

  • Ergebnisse von Partner- oder Gruppenarbeiten

  • Freie Leistungsvergleiche (z. B. schulinterne Wettbewerbe)

In Lernkontrollen sind die Anforderungsbereiche „Reproduzieren“, „Zusammenhänge herstellen“ und „Verallgemeinern und Reflektieren“ angemessen zu berücksichtigen.

Grundlage der Leistungsbewertung sind die Vorgaben des Erlasses „Die Arbeit in der Grundschule“ in der jeweils gültigen Fassung.

 

Die Grundsätze der Leistungsfeststellung und Leistungsbewertung müssen für die Schülerinnen und Schüler sowie für die Erziehungsberechtigten transparent sein und erläutert werden.

Bei der Leistungsfeststellung und -bewertung im Sachunterricht richtet sich die Aufmerksamkeit auf den Lernprozess und zugleich auf die Lern- und Leistungsergebnisse.

Beobachten – Diagnostizieren – Fördern:

Die Förderung des Lernens muss die heterogenen Lernausgangslagen und Lernbedingungen berücksichtigen und die individuellen Leistungen, Lernwege und Lernfortschritte wertschätzend reflektieren. Die Schülerinnen und Schüler erhalten Rückmeldungen über ihre Lernwege und Leistungen, mit deren Hilfe sie ihre Ergebnisse verbessern können und zu einer realistischen Selbsteinschätzung gelangen. Die Beobachtung der Lernstrategien erfolgt während der Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit. Hierbei werden Lern- und Sozialkompetenzen sowie fachspezifische Arbeitsweisen beobachtet. Durch die Betrachtung der Lernergebnisse und des Lernprozesses auf der Grundlage festgelegter und geklärter

Kriterien werden Schülerinnen und Schüler angeleitet, über ihr Lernen nachzudenken und es zu dokumentieren (z. B. durch Aufzeichnungen, Lerntagebücher und Portfolios). Dabei werden die Lernwege, Lernfortschritte und Leistungen der Schülerinnen und Schüler beobachtet und dokumentiert,

um individuelle Hilfen zur Förderung und Kompetenzerreichung geben zu können.

Feststellen – Bewerten:

Die in den tabellarischen Übersichten unter Kapitel 4 angebotenen Aufgaben zur Überprüfung zeigen Formen der Leistungsfeststellung auf, mit deren Hilfe sowohl ergebnisbezogene als auch prozessbezogene Fähigkeiten ermittelt werden können. Entscheidend ist die Offenlegung der Kriterien, die zu einer Bewertung herangezogen werden. Auf dieser Grundlage werden die Schülerinnen und Schüler zunehmend in die Lage versetzt, Leistungen wahrzunehmen und einzuschätzen. Diese Leistungen können in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit erbracht werden. Die Ermittlung und Bewertung erfolgen durch die Lehrkraft, zunehmend gestützt durch die Selbst- und Fremdeinschätzung der Schülerinnen und Schüler.

Im Laufe eines Schuljahrs werden ergebnis- und prozessbezogene Leistungen erbracht, die entweder in Form einer mündlichen bzw. schriftlichen Bewertung oder einer Note gewürdigt werden. Schriftliche Arbeiten haben im Sachunterricht einen begrenzten Aussagewert, da Lese-, Schreib- und Sprachvermögen der Schülerinnen und Schüler die Sachaussagen beeinflussen. Aus diesem Grund ist die Anzahl schriftlicher Lernkontrollen im zweiten Schuljahrgang auf maximal eine pro Halbjahr und im dritten und vierten Schuljahrgang auf maximal zwei pro Halbjahr zu begrenzen. Die schriftlichen Lernkontrollen im dritten und vierten Schuljahrgang sind mit einer Zensur zu bewerten. Jede Schülerin und jeder Schüler zeigt pro Schuljahr mindestens eine Präsentation (z. B. Kurzreferat, Sammlung, Experiment, Themenbuch), die im dritten und vierten Schuljahrgang mit einer Zensur zu bewerten ist.

Weitere mündlichen und andere fachspezifischen Leistungen sind:

  • Darstellung von Projektergebnissen

  • Präsentieren, Kommentieren und Erklären hergestellter Produkte, Modelle

  • Auswertungen von Exkursionen

  • Mündliches Erörtern, Vergleichen und Bewerten von Sachverhalten

  • Sachgemäße Anwendung von Fachbegriffen

  • Anwenden des Gelernten in neuen Zusammenhängen

  • Problemlösen

Basierend auf den curricularen Vorgaben gilt folgende Gewichtung der Leistungsbereiche:

Schuljahr 1 + 2

70% mündliche Beteiligung

30% schriftliche Arbeitsergebnisse

Schuljahr 3 + 4

60% mündliche Beteiligung

30% schriftliche Arbeitsergebnisse  

10% Mappenführung

 

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