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Methodenkonzept – Konzept zu Schlüsselkompetenzen |
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Die Gesellschaft von heute stellt die
Menschen in den verschiedenen Lebensbereichen vor
komplexe Anforderungen. Schule hat zur Aufgabe, die
Schüler auf diese Herausforderungen des Lebens
vorzubereiten. Um die Welt zu verstehen und sich gut in
ihr zurechtzufinden, sollten die Menschen beispielsweise
mit technologischen Veränderungen auseinandersetzen,
eine Vielzahl an verfügbaren Informationen
interpretieren und sinnvoll umsetzen können.
Hierfür sind Kompetenzen notwendig. Eine
Kompetenz ist mehr als nur Wissen und kognitive
Fähigkeiten. Es geht um die Fähigkeit der Bewältigung
komplexer Anforderungen durch die Beherrschung von
Schlüsselkompetenzen, die sich in drei Kategorien
aufteilen lassen:
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Interaktive Anwendung von
Medien und Mitteln (z.B. Sprache, Technologien)
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Interagieren in
heterogenen Gruppen
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Autonome
Handlungsfähigkeit
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Interaktive Anwendung von
Medien und Mitteln |
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Warum? |
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Technologisch auf dem
neuesten Stand bleiben
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Die Medien, Mittel und
Werkzeuge für eigene Zwecke einsetzen und anpassen
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Sich aktiv mit der Umwelt
auseinandersetzen
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Welche Kompetenzen? |
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Interaktive Anwendung von
Sprache, Symbolen und Texten
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Interaktive Nutzung von
Wissen und Informationen
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Interaktive Anwendung von
Technologien
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Interagieren in
heterogenen Gruppen |
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Warum? |
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Erforderliche Kompetenzen |
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Gute und tragfähige
Beziehungen unterhalten
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Fähigkeit zur
Zusammenarbeit
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Bewältigen und Lösen von
Konflikten
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Eigenständiges Handeln |
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Warum? |
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Eine persönliche Identität
entwickeln und Ziele in einer komplexen Welt
verwirklichen
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Rechte ausüben und
Verantwortung übernehmen
-
Die eigen Umwelt und ihre
Funktionsweise verstehen
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Erforderliche
Kompetenzen? |
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-
Handeln im größeren
Kontext
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Realisieren von
Lebensplänen und persönlichen Projekten
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Verteidigung und
Wahrnehmung von Rechten, Interessen, Grenzen und
Erfordernissen
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Hierauf also gilt es die
Schüler vorzubereiten. Ergänzend wurden in der PISA –
Studie 2006 folgende Definitionen festgelegt: |
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Lesekompetenz |
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Die
Fähigkeit, schriftliches Textmaterial zu verstehen, zu
nutzen und darüber zu reflektieren, um eigene Ziele zu
erreichen, das eigene Wissen und Potenzial
weiterzuentwickeln und am gesellschaftlichen Leben
teilzuhaben. |
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Mathematikkompetenz |
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Die
Fähigkeit zu erkennen und zu verstehen, welche Rolle die
Mathematik in der Welt spielt, fundiert mathematisch zu
argumentieren und sich auf eine Weise mit der Mathematik
zu befassen, die den Anforderungen des gegenwärtigen und
künftigen Lebens einer Person als konstruktivem,
engagiertem und reflektierendem Bürger entspricht. |
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Naturwissenschaftliche
Kompetenz |
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Die Fähigkeit,
naturwissenschaftliches Wissen anzuwenden,
naturwissenschaftliche Fragen zu erkennen und aus
Belegen Schlussfolgerungen zu ziehen, um Entscheidungen
zu verstehen und zu treffen, die die natürliche Welt und
die durch menschliches Handeln an ihr vorgenommenen
Veränderungen betreffen.
Unter Berücksichtigung der
vier Lernfelder des schulischen Lebens (siehe folgende
Seite) kommt dem „Methodischen
Lernen“ ein erhebliches Gewicht zu.
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Die vier Lernfelder des
schulischen Lernens |
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Inhaltlich -
fachliches Lernen
Ziel: Entwicklung
fachlicher Kompetenz in den jeweiligen
Schulfächern
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Erkennen
(Zusammenhänge erkennen)
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Verstehen
(Phänomene, Argumente, Erklärungen verstehen)
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Wissen (Fakten,
Regeln, Begriffe, Definitionen kennen und
anwenden)
-
Erklären
(Phänomene, Zusammenhänge, Theorien und
Thesen, Prozesse und Maßnahmen erklären)
-
Beurteilen (
Zusammenhänge, Ergebnisse, Theorien und
Thesen, Prozesse und Maßnahmen beurteilen und
bewerten)
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Methodisches
Lernen
Ziel: Entwicklung
methodischer Kompetenz
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Effektives Lernen
(Vokabeln, Fachbegriffe, Definitionen, Regeln
und Gesetze)
-
Sich Organisieren
/ Arbeitsorganisation (Arbeitsplatzgestaltung,
Hausaufgabenheft, Arbeits- und Terminplanung)
-
Informationsbeschaffung (Lesetechniken,
Recherchieren, Experimentieren)
-
Informationsaufbereitung (Protokollieren,
Ordnen / Gliedern, Strukturieren, Bericht
schreiben)
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Ergebnispräsentation (Darstellen und
Visualisieren, Diagramme und Karten entwerfen,
einen Kurzvortrag halten)
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Sozial –
kommunikatives Lernen
Ziel: Entwicklung
sozialer und kommunikativer Kompetenzen
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Freundlichkeit und
Empathie
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Kooperations- und
Teamfähigkeit
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Konfliktfähigkeit
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Toleranz
-
Überzeugendes
Ausdrucksvermögen in Wort und Schrift
-
Überzeugendes
Argumentieren und rücksichtsvolles, aber
zielorientiertes Diskutieren
-
Freier,
strukturierter, anschaulicher und
adressatenorientierter Vortrag
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Persönlichkeitsbildendes Lernen
Ziel: Entwicklung
von persönlicher Kompetenz / Ich-Kompetenz
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Hilfsbereitschaft
und Zivilcourage
-
Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit und
Pflichtbewusstsein
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Lern- und
Leistungsbereitschaft
-
Ausdauer,
Belastbarkeit, Durchhaltevermögen und
Frustrationstoleranz
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Konzentrationsfähigkeit
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Fähigkeit zu
Kritik und Selbstkritikm n
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Welche Methoden und
Techniken brauchen nun aber unsere Schüler um diese
Kompetenzen zu realisieren? Wir haben sie für unser
tägliches Handeln in vier abgrenzbare Gruppen
untergliedert, die im Folgenden ausführlicher
dargestellt werden: |
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Methoden der selbständigen
Informationsgewinnung
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Methoden der produktiven
Informationsverarbeitung
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Methoden der Argumentation
und Kommunikation
-
Methoden des
systematischen Übens und Wiederholens
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Selbständige Informationsgewinnung |
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Thematisches Sammeln von
Materialien
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Thematisch gebundene
Aktivitäten werden ergänzt durch Aufgabenstellungen,
welche die Kinder zum Sammeln, Ordnen, Nachdenken,
Forschen und Strukturieren herausfordern.
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Bereits im 1. Schuljahr
können zu unterschiedlichen Themen Materialien mit in
den Unterricht gebracht werden, die als
Anschauungsmaterial (Bücher, Bilder, Internetauszüge
etc.) oder der weiteren Verwendung dienen (Stoffe,
Papier, Knöpfe etc.).
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Das thematische Sammeln
setzt sich bis zum Ende des 4. Schuljahres mit
gesteigertem Anspruch fort. Das Sammeln von
Arbeitsergebnissen bis zur endgültigen Fertigstellung
erfolgt in Form von Mappen, Büchern etc. Ziel ist,
Arbeitsmaterialien differenziert wahrzunehmen und
unterscheiden zu lernen.
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Clustern
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Das verstärkte Nutzen
dieser Technik als Einstieg in ein Thema (Sprache,
Sachunterricht, Religion), dient zur Ermittlung des
Schülervorwissens, zur Erweiterung des Wortschatzes
und zur Ideenfindung bzw. Sammlung von Wortmaterial
für eigene Textproduktionen.
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Das CLUSTER ist eine
Basistechnik, um Assoziationen freizusetzen, sichtbar
zu machen und zu ordnen. Es bezeichnet eine Anhäufung
von Einzelteilen aus einem Ganzen. Das im
Unterbewusstsein verborgene Sprach-, Bild- und
Gedankenmaterial wird freigelegt und stellt somit eine
sinnvolle Hilfe für geplante Einzelproduktionen dar.
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Verlauf:
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Ein Kernwort/-satz wird in
die Mitte eines Blattes geschrieben. Die Kinder einer
Gruppe schreiben ihre Assoziationen auf, die ihnen zum
angeführten Wort einfallen. Zusammenhängende
Assoziationsketten werden mit Strichen/Pfeilen
verbunden.
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Regeln:
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Still sein und nicht
reden! (Stummes Schreibgespräch)
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Jeder darf schreiben! Es
geht der Reihe nach, wozu auch nur ein Stift
weitergereicht wird.
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Die Assoziationen bleiben
(zunächst) wertfrei.
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Mind-Mapping
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Um das Zentrum, den
Begriff, der ein Problem oder ein Thema umreißt,
entsteht eine Art Landkarte des Gedachten, Gefühlten,
des Erinnerten oder Geplanten und Erwünschten.
Bedeutsame Inhalte werden von weniger wichtigen
Bereichen optisch unterschieden und Interdependenzen,
Gedankenwege und -verzweigungen verdeutlicht.
-
Mind-Mapping ist eine
Methode, das subjektive Geflecht von Konnexionen zum
Ausdruck zu bringen und Komplexitäten und Vermutungen
transparent zu machen. Alle Schüler/innen sind
einbezogen. Mind-Mappings fördern die Kommunikation.
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Das Denken soll wie eine
Landkarte abgebildet werden. Unsere Gedanken springen
von einem zentralen Thema zu einem anderen, befassen
sich dazwischen mit einer Detailfrage oder streifen
ganz entfernte Bereiche. Wir verfolgen Gedankenpfade,
stellen Gabelungen und Verzweigungen her, verlassen
plötzlich diesen Weg, suchen einen anderen auf, um
dann wieder beim ersten oder bei einem anderen
weiterzudenken.
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Texte erschließen
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In allen Jahrgängen sollen
die Schüler/innen lernen, das Gelesene inhaltlich zu
erschließen.
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Im 1. Schuljahr:
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Inhaltliche Wiedergabe
mithilfe entsprechenden Bildmaterials
(Lesemalblätter).
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Textaufgaben inhaltlich
erfassen und mathematisch umsetzen
-
kurze Arbeitsanweisungen
verstehen
-
In den folgenden
Jahrgängen steigern sich der Umfang und der
Schwierigkeitsgrad der Texte. Durch unterschiedliche
Aufgabenstellungen werden Texte inhaltlich
erschlossen, wie durch die Vervollständigung von
Lückentexten, Fragen beantworten, unter einem
bestimmten Aspekt den Text überarbeiten und
entsprechende Stellen unterstreichen, durch
sinngestaltendes Lesen.
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Schlüsselbegriff(e) des
Textes klären
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Der Schwerpunkt der
sprachlichen Arbeit liegt hier im Bereich der Semantik
(Wortbedeutung), wobei hier die Erkenntnis zugrunde
liegt, dass jeder Begriff ein breites
Bedeutungsspektrum hat und die spezielle Bedeutung
jeweils erst im Kontext festgelegt wird.
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Lese- und Sprachförderung
gehen hier Hand in Hand. Die Aufmerksamkeit wird auf
die eigenen sprachlichen bzw. außersprachlichen
Voraussetzungen für das Textverstehen gelenkt, aber
auch auf die Hinweise, die im Text enthalten sind.
Somit werden Strategien der Texterschließung
eingeführt und trainiert.
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Lehrer/in wählt aus dem
Text einen (oder zwei) Schlüsselbegriff(e) aus.
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Kinder sammeln
Bedeutungs-„Möglichkeiten“.
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Kinder lesen selbstständig
still den Text.
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Kinder vergleichen ihre
Bedeutungsmöglichkeiten mit dem Text, diskutieren,
finden die für den jeweiligen Text passende Bedeutung.
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Textteile antizipieren
-
Antizipation und
Hypothesenbildung sind wesentliche Bestandteile des
Leseprozesses.
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Bei Leseanfängern kann von
einem Buchstaben ausgegangen werden, z.B. „O“. Es wird
gefragt, welches Wort hieraus entstehen könnte. Die
Vorschläge werden gesammelt, es wird überlegt, welcher
Buchstabe welchem Vorschlag entsprechend folgen
müsste. Jetzt wird mit dem zweiten Buchstaben des
Wortes im Hinblick auf die eigene Hypothese
verglichen. Beispiel: „O“ und „m“, so kann „Omi“, „Omo“,
„Oma“ entstehen. Es könnten weitere Wörter folgen, ein
kleiner Satz könnte entstehen.
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Auf ganze Texte bezogen,
kann der Leser/die Leserin, ausgehend von der
Überschrift, dem Buchtitel, einem Textanfang eine
Leseerwartung formulieren, die Geschichte fortsetzen.
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Text rekonstruieren
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Grundlage ist, dass ein
Text auf den verschiedenen Ebenen verknüpft ist: auf
der Ebene des Satzbaus, der inhaltlichen Bedeutung,
des Textaufbaus. Die Kinder verfolgen den Weg der
Autorin/des Autors und die angewandte Verknüpfung
zurück, die Arbeit wird nachvollzogen.
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Der Text wird in
ungeordneten Einzelteilen, Abschnitten oder Strophen
präsentiert, die in eine richtige Reihenfolge gebracht
werden. So wird das sprachliche Handeln, auch im
praktischen Handeln deutlich und der Prozess der
Hypothesenbildung wird tatsächlich „praktiziert“.
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Text ergänzen
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Basierend auf der
Erkenntnis, dass dann, wenn der Leser/die Leserin
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alle Textanweisungen
realisiert hat, wenn alle sprachlichen und
außersprachlichen Erfahrungen, die für das Verständnis
dieses Textes nötig sind, aktualisiert werden, ein
prägnanter Begriff aus dem Text selbstständig
ermittelt werden kann, d.h. ein wichtiger Textbegriff,
sozusagen ein „Schlüsselwort“ wird ergänzt.
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An den richtigen bzw.
nicht vollständigen Lösungen kann abgelesen werden,
inwieweit ein Kind die einzelnen Passagen eines Textes
begriffen hat, was übersehen bzw. überlesen wurde, für
welche Stellen der sprachliche oder auch der
Erfahrungshintergrund zum Verständnis fehlt.
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Je nach Textbeschaffenheit
können unterschiedliche Wörter ausgespart werden: die
Überschrift, ein Wort im Text, ein Schlüsselwort am
Textende...
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Lehrer/in löscht zentralen
Begriff.
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Kinder erhalten
Textvorlage mit Lücken und versuchen zu ergänzen.
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Kinder vergleichen und
diskutieren ihre Ergebnisse, begründen aus dem
Textzusammenhang.
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Kinder lesen Originaltext
und vergleichen mit ihrer/ihren Lösung/en.
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Text vom Ende her
erschließen
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Teilaussagen im Text,
sozusagen „Geschichten“ in der Geschichte, bestimmen
die Struktur eines Textes. Wenn man nun vom Textende
ausgeht, d.h. zuerst das Textende liest und aus dem
Ende Informationen entnimmt, dann eine bzw. mehrere
Fragestellungen ableitet,
-
dient das Verfahren dazu,
den Verstehensprozess entsprechend der Textstruktur
abzuleiten. Ausgehend von der selbstständigen
Formulierung von Fragen, sind Leseaufgaben zu finden,
um damit Lesemotivation zu schaffen. „Fragegeleitetes
Lesen“ dient dazu, auch längere Texte „praktikabel“ zu
machen für schwächere Leser/innen, ihnen einen
schrittweisen Zugang zu ermöglichen und damit
langfristig die Bereitschaft zu fördern, einen „roten“
Faden zu suchen.
-
Lehrer/in entscheidet, wie
viel vom Textende vorgelegt werden soll.
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Kinder lesen Textende,
entnehmen Informationen und halten diese fest, leiten
Fragen an den übrigen Text ab.
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Kinder lesen restlichen
Text, um die Fragen zu beantworten.
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Kinder sprechen über die
Antworten, die der Text gibt.
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(vgl..: Altenburg, E.:
Wege zum selbständigen Lesen. Cornelsen1991)
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Text gliedern
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Werden in einem Text
Wortgrenzen, Satzgrenzen, Textabschnitte, Satzzeichen
(Redezeichen, Verseinteilung bei Gedichten...), in
einem ungegliederten Text richtig gesetzt, wird
deutlich, inwieweit der Text verstanden wurde. Das
Verfahren sieht so aus, dass beispielsweise ein kurzer
Text oder eine Überschrift ohne Wortgrenzen, in
Kleinbuchstaben, präsentiert.
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Lehrer/in wählt geeignete
Gliederungsmöglichkeit, bereitet den Text entsprechend
vor.
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Kinder lesen still,
gliedern den Text.
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Kinder stellen
Gliederungsmöglichkeiten vor, begründen, diskutieren.
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Texte vergleichen
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Beim Texte vergleichen
kommen die Autorenaussage, die Besonderheiten des
einzelnen Textes in den Blick, wie etwa die Frage:
welche Sichtweise des Themas der Autor/die Autorin
vermitteln will – eine positive oder negative, eher
gefühlsbetonte oder eher eine lustige, eher
nachdenkliche oder unterhaltende...
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Wer liest, ist gezwungen,
sich mit den unterschiedlichen Sichtweisen auseinander
zu setzen und von daher das eigene Textverständnis zu
klären. Die Besonderheit eines Textes, einer Textsorte
wird deutlich.
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Text bildnerisch umsetzen
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Nicht alle Texte eignen
sich für eine bildnerische Gestaltung bzw. Wiedergabe,
da Gedankengänge, Empfindungen oder Gespräche schlecht
darstellbar sind. Gegenstände, Personen, Orte, die
beschrieben werden, lassen sich dagegen günstig in
Form einer Zeichnung, eines Comics, einer Collage etc.
bildlich wiedergeben.
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Beim Vergleich der Bilder
lassen sich Unterschiede in der Auffassung
verdeutlichen und Textverständnisse klären.
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Texte grafisch umsetzen
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Es geht hier um eine
relativ abstrakte Darstellungsweise von Bezügen, z.B.
Aktion – Reaktion, Beziehungen von Personen zueinander
etc. in Form von Strichmännchen, Kreisen o. ä. Da dies
nicht ganz einfach ist, ist die Methode der grafischen
Darstellung eher für eine 3. oder 4. Klasse geeignet.
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Eine häufige Anwendung des
Verfahrens kann im Religionsunterricht erfolgen.
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Text szenisch umsetzen
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Besonders sind hier Texte
geeignet, die eine spielbare Handlung enthalten. Als
Strukturierungshilfe kann ein Raster dienen, das die
Kinder gemeinsam in der Klasse oder in der Gruppe nach
Lektüre ausfüllen.
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Wer spielt mit? Wo spielt
sich etwas ab? Was passiert?
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Nach dem Vorspielen einer
Gruppe kann das dargestellte Textverständnis
besprochen werden. Es kann deutlich werden, was Kinder
nicht verstanden haben.
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Fragetechniken entwickeln
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Die Schüler/innen sollen
lernen, ihre Verständnisfragen zu formulieren.
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Es soll hier die
Fähigkeit, gezielte Fragen zu stellen, geschult
werden. Durch die Überlegung, ob die Frage sinnvoll
und hilfreich ist, wird die Eigenkontrolle gefordert
und ein zielloses Fragen um der Frage willen
unterbunden. Zugleich werden das logische Denken und
das Kombinieren gefördert, wenn die Schüler sich
überlegen müssen, was sie aus den bisher erhaltenen
Antworten erschließen können und was sie noch nicht
wissen.
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Arbeit mit dem Computer
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Internet
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Zu einem jeweiligen Thema
laden die Kinder sich Informationen aus dem Internet
herunter, z. B. Thema "Haustiere".
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Der Umfang des
Heruntergeladenen wird kompakter, z. B.
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2. Schuljahr: Ernährung
der Katze (ein Aspekt wird herausgegriffen)
-
3. Schuljahr: weitere
Aspekte werden betrachtet
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4. Schuljahr: "Die Katze"
(dann sollen die Schüler die Sache strukturieren)
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Lernsoftware
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Arbeit mit
Nachschlagewerken
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Nachschlagen lernen und
anwenden
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Wörter mit zunehmender
Geschwindigkeit nachschlagen
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Nachschlageübungen unter
Zeitvorgabe (20 Wörter in 10 Minuten)
-
Nachschlagewettbewerb /
Partnerarbeit
-
Die Seitenzahlen der
gefundenen Wörter zur Kontrolle notieren.
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Anwendung und Ausweitung
auf Atlanten, Lexika, Sachbücher...
-
bei einem
Pflanzenbestimmungsbuch Ordnungsprinzipien erkennen
-
Wörterbücher konkret
-
Alphabetisches Sortieren
-
Inhaltsverzeichnisse
nutzen
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Die Kenntnis des Alphabets
ist die wichtigste Voraussetzung für das Nachschlagen
überhaupt. Das Arbeiten und Üben im Umgang mit dem
Wörterbuch erfolgt in der Steigerung des
Schwierigkeitsgrads: |
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Wörterbuch
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evtl. ab 3. Schuljahr
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Fremdwörter schreiben
-
Wortbedeutung
-
Redewendungen
-
Groß oder klein
-
Fehler finden
-
Richtig schreiben
-
Zeichen in Wörterbüchern
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Produktive
Informationsverarbeitung |
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Verständlich schreiben
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-
Schrift hält Sprache in
vereinbarten grafischen Zeichen fest.
-
mit der Anlauttabelle
schreiben
-
zu Bildern Wörter und
Sätze schreiben, kleine Texte erstellen
-
schreiben in der Lineatur
und einhalten von Wortgrenzen
-
Entwicklung einer gut
lesbaren und formklaren, flüssigen und
-
rhythmischen
Verkehrsschrift
-
inhaltlich zusammenhängend
schreiben
-
Anbahnung eines
Rechtschreibgespürs
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Selbstständigkeit in der
Rechtschreibung erwerben
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Texte überarbeiten
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-
Es müssen nicht alle Texte
überarbeitet werden. Doch sollen die Schüler/innen
zunehmend einige Verfahren der Überarbeitung erlernen
und die Erfahrung machen, dass Texte dadurch besser
werden
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in Vorleserunden
Sensibilisierung durch Kartenabfrage
(Positiv-/Negativrunde) ab Klasse 1
-
In Rückmelderunden unter
Vorgabe von ausgewählten Kriterien (z.B. Satzanfänge,
Wortwiederholungen, Erzählzeit...) lassen sich
Auffälligkeiten, Unklarheiten, und Gelungenes
herausstellen und in visualisierter plakativer Form
darbieten (ab Ende Klasse 2).
-
Texte anhand von
ausgewählten Überarbeitungsaspekten mithilfe von
Karteien u.a. überarbeiten (ab Klasse 3)
-
Schreibkonferenz ab Klasse
3
-
Das Autorenkind liest den
Entwurf seiner Geschichte zwei Mitschüler/innen vor,
die sich spontan zum Inhalt äußern und
Verständnisfragen stellen. Im Anschluss wird satzweise
der Text unter sprachlichen und inhaltlichen Aspekten
durchgegangen. Dabei erwerben die Schüler/innen fast
beiläufig die Technik, sich durch Sternchen oder
Nummern im Text, die Stellen zu markieren, die sie
verändern wollen. Eine gemeinsame
Rechtschreibkontrolle kann sich anschließen.
Rechtschreibüberprüfung mithilfe des Wörterbuches,
durch markieren, durch rückwärts lesen, durch
Partnerkontrolle... Ende Klasse 2
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Ordnungstechniken |
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Sich selbst organisieren:
-
Arbeitsmaterial erkennen
und unterscheiden
-
Arbeitsplatz einrichten
und aufräumen
-
Arbeitsanweisungen
verstehen und Symbole der Arbeitsanweisungen umsetzen
-
Zeit einteilen
-
nach einem Tages- oder
Wochenplan arbeiten
-
Arbeiten beenden
-
Hausaufgaben notieren und
erledigen
-
Arbeitsblätter richtig
abheften bzw. einordnen
-
Ordnung in der Schultasche
halten
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Arbeitsmaterial mitbringen
-
Arbeit mit Karteien und
Führen von Listen ab Klasse 2
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Auswertung und
Präsentation
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Arbeitsergebnisse
präsentieren
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Bilder / Texte aufhängen
-
Gestalten einer
Wandzeitung mit Texten, Bildern, Grafiken...
(Pinnwand)
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Veröffentlichung von
Schülerarbeiten
-
mündliches Vortragen einer
Einzelarbeit (z.B. Autorenlesung)
-
mündliches Vortragen der
Ergebnisse einer Partner- bzw. Gruppenarbeit
-
Hausaufgaben vorlesen und
besprechen
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Reflexion und
Zwischenreflexion
-
Homepage
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Argumentation und Kommunikation |
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Gesprächsregeln
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1.Schuljahr:
2.Schuljahr:
3.Schuljahr:
4. Schuljahr:
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Verschiedene
Lösungsstrategien entwickeln und diskutieren
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Kommunikationsanlässe,
insbesondere im Mathematikunterricht, sind so zu
nutzen, dass die Schüler/innen ihre Denkprozesse zur
Lösung einer Aufgabe sprachlich nachvollziehen und
wiedergeben sowie die Möglichkeit erhalten,
untereinander ins Gespräch zu kommen, damit sich
Lösungsstrategien vergegenständlichen und Einblicke in
Strategien gewonnen werden.
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Gespräche führen nach dem
„Schneeballsystem“
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Zu einem Sachverhalt,
einem Problem oder einer Fragestellung hält jeder
Schüler/jede Schülerin fünf für ihn besonders wichtige
Punkte schriftlich fest. Anschließend erhalten die
Schüler/innen den Auftrag, mit der Nachbarin/dem
Nachbarn eine Vereinbarung zu treffen, sich auf sechs
der insgesamt 10 Punkte zu einigen und diese auf eine
gemeinsame Liste zu schreiben. Als nächstes sollen
zwei Paare eine erneute Einigung auf beispielsweise
wiederum sechs Punkte der insgesamt 12 Punkte
herbeiführen. Die Vorschläge und Wünsche werden
ausgehängt und zu Themenkomplexen zusammengefasst, um
der Gesamtgruppe einen Vorschlag zu unterbreiten.
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Beschäftigung mit einem
Thema/einer Aufgabe in Einzelarbeit, Austausch mit
einem Partner, Erweiterung und Vertiefung in einer
Gruppenarbeit
-
Beschäftigung mit einem
Thema/einer Aufgabe in Gruppenarbeit, Austausch mit
einem Partner, individuelle Erweiterung und Vertiefung
in einer Einzelarbeit
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Weitere Möglichkeiten:
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1. Schuljahr:
2. Schuljahr
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beschreiben, erklären,
begründen von Regelmäßigkeiten
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Versprachlichen von
Lösungsansätzen
3. Schuljahr:
4. Schuljahr:
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Arbeitsergebnisse
vortragen
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1. Schuljahr:
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in ganzen Sätzen sprechen
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laut, deutlich,
verständlich sprechen
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Medien als Hilfestellung
2. Schuljahr:
3. Schuljahr:
4. Schuljahr:
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Reflexion
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Auch handelndes Lernen
bedarf immer der Versprachlichung! Lernen wird durch
Handeln allein nicht garantiert. Nur indem Lösungen,
Ordnungsmöglichkeiten, Erkenntnisse, Ergebnisse etc.
von den Schüler/innen sprachlich begleitet werden,
lässt sich erkennen, ob Lernfortschritte im Hinblick
auf die Aufgabe erzielt wurden. Es reicht in
Reflexionsphasen nicht aus, die Kinder zu fragen: Hat
es Spaß gemacht? (Antwort im Chor: Ja! oder Hattet ihr
Probleme? (Antwort im Chor: Nein!) Insbesondere in
Stunden, in denen die Schüler/innen
handlungsorientiert, aufgabenorientiert
(Stationsbetrieb, Werkstattunterricht...),
problemorientiert gearbeitet haben, muss eine Phase
der Versprachlichung intensiv geplant und genutzt
werden.
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Rückmelderituale
entwickeln:
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Beispiele:
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Sprechsteinrunde
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Satzanfänge (Das hat mir
gut gefallen... / Ich möchte noch wissen... etc.)
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Arbeit mit Symbolkarten
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Schwerpunkte setzen
(Sprechen über Inhalt, Methode, Strategieanwendung,
Sozialverhalten, Atmosphäre oder Arbeitsverhalten...)
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Transparenz über Sinn und
Bedeutung des Gesprächs
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Stimmungsbarometer (Smilies:
freue mich... geht so... nicht so wohl gefühlt...)
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Blitzlicht
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Es ist hilfreich, den
Kindern, die etwas vorstellen möchten (z.B. ihr selbst
entwickeltes Lernspiel, ein Problem, Messreihen... o.ä.),
Anregungen zur Gestaltung ihres Vortrags großformatig
beispielsweise als Plakat zu geben.
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Systematischen Üben und
Wiederholen
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Gedächtnistraining
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Geheimschrift
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Eine Konzentrationsübung,
die sich gut für den Sprache- als auch Sachunterricht
eignet. Eine Zahlenreihe wird vorgegeben, welche die
Schüler/innen „übersetzen“ müssen, d.h. für jede Zahl
muss der Buchstabe mit der entsprechenden Nummer im
Alphabet eingesetzt werden. Diese Aufgabe kann sowohl
als Stillarbeit verwandt werden, wie auch in einem
Gruppenspiel.
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T
U V W X Y Z
Beispiel: 23 21 18 19 20 = Wurst
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Blitzgucken
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Es fällt häufig auf, dass
zu ungenau beobachten wird und Einzelheiten nur
bedingt gemerkt werden. Eine Möglichkeit das genaue
Hinsehen wie auch die Merkfähigkeit zu trainieren
besteht darin, die Schüler/innen kurz mit Gegenständen
oder Bildern zu konfrontieren, um sie dann das
Gesehene wiedergeben zu lassen.
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Die Schüler/innen legen
ein Blatt Papier und einen Stift zurecht. Auf dem
Tageslichtschreiber liegen ein paar Kleinigkeiten wie
Büroklammer, Nagel, Tintenpatrone, Reißzwecke,
Spitzer,... und für etwa 10 Sekunden ist das Gerät
eingeschaltet. Sobald das Gerät ausgeschaltet ist,
schreiben die Schüler/innen auf, was sie gesehen haben
(schreibschwache Schüler/innen zeichnen die gesehenen
Gegenstände).
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Gegenstände sind auf einem
Tisch hergerichtet und mit einem großen Tuch verdeckt.
Vorteil, dass nun keine Schattenbilder identifiziert
werden müssen, sondern reale Dinge wahrzunehmen sind.
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Die Frage nach der Anzahl.
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Beim zweiten Mal eine
Veränderung vornehmen durch Umlegen oder Entfernen.
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Memory / Reime /
Abzählverse / Zungenbrecher / Gedichte...
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Abschreibtechnik
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Richtiges Abschreiben
setzt voraus...
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Sieben Schritte beim
Abschreiben...
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Pilotsprache...
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Arbeiten mit der
Abdeckkarte...
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Systematisches Einüben und
häufiges Trainieren der Abschreibtechnik.
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Arbeit mit der Lernbox
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Sammeln und Ordnen des
Wortmaterials nach dem ABC innerhalb eines Registers
zur weiteren Nutzung in abgewandelten spielerischen
Variationen zur Festigung der Rechtschreibung
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Systematisches Wiederholen und
Üben
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Strategieanwendung
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Regelungen in der
Rechtschreibung erfassen und für den Transfer nutzen
durch das Kennen lernen und Anwenden von Strategien:
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Alphabetische Strategie:
Buchstaben-Laute zählen / Wörter in Silben zerlegen
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Morphematische Strategie:
Wortfamilien und Ableitungen bilden, wie fahren –
Fahrrad / der Wald – die Wälder
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Orthografische Strategie:
Dehnungs- und Kürzungsmerkmale in der deutschen
Sprache, wie lieb statt lib, kommen statt komen
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Klaro-Kartei /
Rechtschreibbox (Dieck Verlag) / Rechenkartei / (LÜK)...
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Kontrolltechniken
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Anbahnung der
Eigenkorrektur von Texten in differenzierter Form
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Entsprechend der bisher
erworbenen Fertigkeiten erfolgt das Hinführen zur
rechtschriftlichen Eigenkorrektur von Texten in
differenziert angebotenen Stufungen. In Eigenregie
oder mithilfe von Textvorlagen ist das Kind dazu
aufgefordert, das fehlerhafte Wort herauszufinden, um
es zu korrigieren:
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Das fehlerhafte Wort wird
„gelöscht“ (durchgestrichen,...) und das korrekte Wort
wird handschriftlich darüber geschrieben.
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Nur am Rand wird mit einem
Zeichen notiert, dass sich in dieser Zeile ein Fehler
befindet, den das Kind selber suchen soll.
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Nur die Fehleranzahl wird
am Ende des Textes notiert.
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Rückwärtslesen
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Fehler suchen durch das
„Rückwärtslesen“: Wörter werden mithilfe einer
Abdeckkarte vom Schluss zum Anfang des Textes
nacheinander aufgedeckt, gelesen und so unabhängig des
Kontextes kontrolliert.
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abhaken / mit Lupen
eigenen Text rechtschriftlich überarbeiten /
(Wörterbuch)...
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Sachgerechtes Erledigen
von Hausaufgaben
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Zeitmanagement
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Klassen-Kurzzeit-Wecker:
Die Schüler/innen sollen lernen, bestimmte Arbeiten in
einem festgelegten Zeitrahmen zu erledigen. Um das
Zeitgefühl zu schulen und um mit Zeitdruck umgehen zu
lernen, werden für feste Aufgaben klare Zeitvorgaben
festgelegt.
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Hausaufgabentafel: Hinter
jede Hausaufgabe, die an der Wandtafel festgehalten
wird, wird eine Zeitvorgabe geschrieben. D.h., den
Schüler/innen wird ein Zeitwert vorgegeben, innerhalb
dessen die Hausaufgabe bei normalem Arbeitstempo
erledigt werden kann. Die Schüler schätzen später
ihren Zeitbedarf selbst ein. Ziel ist es, dass sie
sich vor Arbeitsbeginn grundsätzlich Gedanken darüber
machen, wie lange sie für die Erledigung einer Aufgabe
brauchen.
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Tagesplan / Wochenplan /
Aufschreiben der Hausaufgaben.
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Schriftliches / mündliches
Vorbereiten von Leistungsüberprüfungen
- Alternative Diktatformen als Übungsformen nutzen
- thematisches Erstellen von Frage-Antwort-Karten zur
spielerischen Wiederholung eines Unterrichtsstoffes
(Partnerarbeit)
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Abschließende
Bemerkungen: |
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Methodenlernen an der
Grundschule Bilshausen
„Das Lernen lernen“ –
Methodenkompetenz entwickeln“
Schüler der Grundschule Bilshausen sollen für die Anforderungen fit
gemacht werden, die sie in einer sich ständig wandelnden
Gesellschaft erwarten.
Doch wie vermitteln wir diese Schlüsselkompetenz?
Was versteht man
unter Methodenlernen?
Methode kommt aus dem Griechischen und bedeutet
die Kunst des planmäßigen Vorgehens. Lernen ist
ein Begriff, der selbstverständlich zur Schule gehört.
„Lernen ist eine relativ dauerhafte Verhaltensänderung
auf Grund von Erfahrungen“ (Schröder 1985). Für uns
umfasst der Begriff des Lernens sowohl das Einprägen von
Informationen als auch den Erwerb von Fähigkeiten und
Fertigkeiten.
Die Verbindung beider im Methodenlernen vorkommenden
Begriffe bedeutet das planmäßige Vorgehen beim Einprägen
von Informationen und beim Erwerb von Fähigkeiten und
Fertigkeiten.
Das Methodenlernen kann weder am Anfang stehen noch ist
es ein isolierter Lerngegenstand. Der Erwerb
methodischer Kompetenzen ist systematisch mit dem Erwerb
von inhaltlichem Verständnis und Wissen verknüpft.
Außerdem gilt es zu beachten, dass Kinder produktiv mit
kindeigenen Methoden und in Kooperation mit anderen
Kindern lernen können. Aus diesem Grund wird das
Methodenlernen an der Grundschule auch die
Sozialkompetenz der Kinder und ihre Zugangsweise, sich
die Dinge verstehend anzueignen, umfassen und fördern.
Abschließend ist zu bemerken, dass es sich bei dem oben
beschriebenen Konzept um eine „Idealvorstellung“
handelt. Für den Alltag lassen sich unseres Erachtens
aus diesem Rezeptkatalog sicherlich situations- und
schülerabhängig nicht alle Teilaspekte immer
realisieren. |
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Wichtig für uns ist jedoch,
dass den Kollegen/innen die gesamte Vielfalt des
Methodenlernens bewusst wird und sie jeweils das für sie
passende zur Auswahl haben. |