Unsere Schule

Schulprogramm

§ Öffnung der Schule...

§ Soziale Kompetenz

§ Förderkonzept GS

§ Umwelterziehung

§ Bewegungs- und
  Gesundheitserziehung

§ Beratungskonzept

§ Fortbildungskonzept

§ Hausaufgabenkonzept

§ Konzept
  Arbeitssicherheit,
  Gesundheitsschutz

§ Konzept zur
  Personalentwicklung

§ Konzept zur
  Verteilung der
  Haushaltsmittel

§ Leistungsbeurteilung

§ Medienkonzept

§ Methodenkonzept

§ Umgang mit
  Absentismus

§ Vertretungskonzept

Öffnung der Schule und Kooperation mit anderen Institutionen

 

Historie

 

Das Verhältnis von Schule und außerschulischen Akteuren war in der Bundesrepublik Deutschland lange Zeit spannungsreich und distanziert. Ungeachtet früherer Erfahrungen und nach wie vor vorhandener Schwierigkeiten haben sich mittlerweile die Bedingungen für einen Ausbau von Kooperationsbezügen verbessert: In vielen Schulen gibt es seit langem Erfahrungen mit einer reformpädagogischen Veränderung des Unterrichts und einer zumindest ansatzweisen Öffnung der Schule zum Gemeinwesen. Mit dem Programm zum Ausbau von Ganztagsschulen werden weitere Impulse zum Umbau und zur Öffnung der Schule gesetzt.
Auf der einen Seite soll Schule sich mehr als bisher für unterschiedliche, auch außerschulische Formen des Lernens öffnen, um eine Verbreiterung der Formen und Inhalte schulischen Lernens zu gewährleisten und zugleich den engen Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungs- (miss)erfolgen aufzubrechen und abzubauen. Auf der anderen Seite soll beispielsweise die Kinder- und Jugendhilfe ihr auf ganzheitliche Förderung (und nicht etwa Auslese) gerichtetes Bildungsverständnis in den aktuellen Reformprozess einbringen.

Die Kooperation von Schule und außerschulischen Partnern war im letzten Jahrzehnt angesichts der Jugendarbeitslosigkeit und Berufsnot ein wichtiger Schwerpunkt in Programmen zur Verbesserung der Berufswahlfähigkeit von Schülerinnen und Schülern (z.B. Programm „Wirtschaft – Schule Arbeitsleben“) und zur beruflichen Eingliederung von benachteiligten und gering qualifizierten Jugendlichen. Weitere und längerfristige Schwerpunktsetzungen lagen bei Maßnahmen zur Suchtprävention, gegen Schulabsentismus und Schulabbrüche und in der Arbeit mit gewaltbereiten Jugendlichen. Ein anderer wichtiger Ansatzpunkt zur Kooperation, der im Zuge der Bildungsdebatte der letzten Monate ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückte, betrifft die Nachmittagsbetreuung und -förderung von Kindern im Grundschulalter, insbesondere auch von Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund.

Über diese eben skizzierten Schwerpunktsetzungen hinaus betrifft die Kooperation von Schule mit außerschulischen Akteuren eine große Vielfalt von Gegenstandsbereichen mit einer entsprechenden Vielfalt der Formen (Kooperationspartner, Dauer, Verbindlichkeit, Intensität) der Kooperation, z.B. in den Bereichen der kulturellen und der politischen Jugendbildung, des interkulturellen Lernens sowie von Sport, Berufsorientierung und Hausaufgabenbetreuung.

Aktueller Bezug

Bei Kooperationsvereinbarungen gilt es zu unterscheiden zwischen gesetzlich vorgeschriebenen Kooperationen mit öffentlichen Institutionen (Kindergärten, Schulen), also gleichgestellten Partnern und Kooperationen mit Wirtschaftsunternehmen oder ähnlichen Institutionen, bei denen die Schule meistens als sog. „Bittsteller“ auftritt und bei denen sie Gefahr läuft, in Abhängigkeiten zu geraten.

Eine Kooperation unter gleichgestellten Partnern setzt Engagement und Bereitschaft voraus.

Hilfe bzw. Unterstützung  von anderer Seite zu bekommen und darauf läuft es meistens hinaus, setzt Diplomatie und die Fähigkeit auf andere zugehen zu können voraus. Hier ist die Schulleitung gefragt. Sie sollte am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, um so Schule „gesellschaftsfähig“ zu machen und  ins Gespräch zu bringen.

Die Grundschule Bilshausen hat schon immer nach dem Motto gehandelt:

„Schule muss sich öffnen“.

Berührungs- bzw. Konkurrenzängste darf es nicht geben. Nur mit starken Partnern ist eine Schule konkurrenzfähig. Gesunder Wettbewerb und Konkurrenz erhöhen die Attraktivität und die Aktivität eines jeden einzelnen an der Schule.

Die Grundschule Bilshausen arbeitet mit einer Vielzahl von Partnern zusammen.

Die Zusammenarbeit mit den örtlichen Kindergärten (Bilshausen,  Krebeck) ist gesetzlich geregelt und wird bei uns in der Praxis auch ohne Schwierigkeiten umgesetzt. Kontaktperson ist hier die Kollegin Monika Hartmann, die auch die Sprachförderung im Kindergarten durchführt.

Die Zusammenarbeit ist in einem Kooperationskalender für Kindergärten und Grundschulen, der sowohl im Kindergarten als auch bei uns in der GS aushängt, fixiert.

Die sog. Sprachstandsfeststellung wird im KiGA mit Hilfe der Erzieherinnen durchgeführt.

KiGa und  GS besuchen gemeinsam Veranstaltungen bzw. werden von uns zu Veranstaltungen (Musical, Vorlesewettbewerb, Einschulung, etc.) eingeladen. Im Februar 2007 haben wir zusammen mit dem KiGa – Krebeck an einer Fortbildung im dortigen Kindergarten teilgenommen. In Fragen der Einschulung, z.B. „Kann-Kinder, berücksichtigen wir die Erfahrung der Erzieherinnen.

Die Zusammenarbeit mit anderen Schulen ist verbesserungswürdig, es muss dabei an einigen Schulen noch ein Umdenken erfolgen.

Wir arbeiten gut mit folgenden Schulen zusammen:

  • Christian Morgenstern Schule in Gieboldehausen

  • Realschule- Gieboldehausen

  • Heinz Sielmann Realschule Duderstadt

  • BBS-Duderstadt

  • Eichsfeld-Gymnasium Duderstadt

  • Janosch-Grundschule Seulingen

Mehrere Klassen haben z.B. schon  ½  Jahr am Unterricht der BBS Duderstadt (BGJ-Holz,  BGJ-Metall) teilgenommen. In Sachen Neue Technologien haben wir an einer Fortbildungsmaßnahme (Smart-Board) der Christian Morgenstern Schule teilgenommen. Regelmäßige Treffen am Eichsfeld-Gymnasium (Entwicklungsstand der von uns überwiesenen Schüler) finden halbjährlich statt. Mit der RS Gieboldehausen kommunizieren wir des Öfteren über Anforderungsprofile und Schülerübergänge. Nach den Herbstferien 07 werden die 4. Klassen im Rahmen des Sachunterrichtes zu Unterrichtsbesuchen in der Realschule Gieboldehausen eingeladen sein. Der dortige WPK-Kurs der 8. Klasse, unter Leitung des Physik-Lehrers Herrn Kühne, wird gemeinsam mit unseren 4. Klassen Versuche erarbeiten und durchführen.

Der Schulleiter der Heinz Sielmann Realschule Duderstadt, Herr Meyna, hat uns mit Rat und Tat bei der Vorbereitung der Schulinspektion unterstützt.

Ein neues Kapitel in Sachen Kooperation haben wir durch die Kooperationsvereinbarung mit der Janosch-Grundschule Seulingen aufgeschlagen. Die weitere Vorgehensweise muss mit dem neu zu bildenden Schulvorstand abgestimmt werden.

Erste Kontaktversuche sind mit der Godehardschule, Grundschule für Kinder kath. Bekenntnisses, in Göttingen, aufgenommen. Es handelt sich hier um eine Schule, die genau wie wir Kooperationsschule für Umwelterziehung und Globales Lernen ist und die auch an der Afrika-Thematik interessiert ist. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten.

Mit der Polizei und der Feuerwehr gibt es eine regelmäßige Zusammenarbeit.

Zur Einschulung, bei der Radfahrprüfung und bei der Aufklärung in Sachen Drogen und sonstigen vorbeugenden Maßnahmen steht uns die Polizei mit Rat und Tat zur Seite. Der Kontaktbeamte der Polizei, Herr Müller, ist für uns zuständig.

Die Freiwillige Feuerwehr Bilshausen, Herr Carsten Engelhardt ist hier unser Ansprechpartner, empfängt und besucht Schulklassen, die sich im Unterricht mit der Thematik Brandschutz auseinandersetzen. Es gab und gibt sowohl bei der Feuerwehr als auch bei uns auf dem Schulhof praktische Vorführungen.

Im 1. Halbjahr des Schuljahres 2007/08 ist eine Feuerwehrübung direkt auf dem Schulgelände vorgesehen.

Mit den Betrieben der Region arbeiten wir sowohl im Hinblick auf das jährliche Betriebspraktikum als auch bei der Vorbereitung und Durchführung der Praxistage zusammen.

Die Berufsberatung kommt regelmäßig ins Haus. Ebenfalls sind Betriebsbesichtigungen und der Besuch des BIZ in Göttingen bei uns Standard.

Eine ganz große Hilfe, nicht nur in finanzieller Hinsicht, sind uns die regionalen Geldinstitute.

Was die Volksbank Eichsfeld-Northeim eG und die Sparkasse Duderstadt schon für uns getan haben ist mit einer bloßen Erwähnung nicht abgetan.

Immer, wenn irgendwo der Schuh drückt, haben beide Institute ein offenes Ohr für uns.

Sei es bei der Anschaffung Neuer Technologien, bei der Vorbereitung eines Schul-Festes, bei der Aufführung eines Musicals oder der Unterstützung einer anderen schulischen Angelegenheit, die Geldinstitute zeigen Verständnis und helfen.

 

Die Projekte: „Fair bringt mehr“, „Klasse 2000“ oder „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, das  Bewerbungstraining, das Börsenspiel oder die Durchführung der Pattdeutschen Wettbewerbe zeugen immer wieder von unserer guten Zusammenarbeit mit den Geldinstituten.

Durch die Eröffnung des Pflegeheimes St. Martinus hier in Bilshausen hat sich für uns ein  neues Betätigungsfeld geöffnet.

Schüler der Grundschule gehen ins Altenheim und lesen den alten Menschen etwas vor. Theaterstücke werden von der entsprechenden AG vorgeführt.

Gleichzeitig profitieren wir aber auch vom Pflegeheim. Wir können jederzeit Schüler im Betriebspraktikum und für die Praxistage dort unterbringen.

Schule muss sich öffnen und neuen Herausforderungen stellen.

Eine neue Herausforderung ist die geplante Nachmittagsbetreuung ab 03.09.2007 bei uns in der Schule. Als Träger wurde am 26.04.2007 unser Förderverein gegründet.

Der Runde Familientisch Bilshausen, eine Initiative für ein kinder- und familienfreund-
liches Bilshausen, maßgeblich getragen von Anne-Marie Kreis (Bürgermeisterin Bilshausen),

Sigrid Jacobi (Kreistagsabgeordnete) und Birgit Hundeshagen (Samtgemeinde-Verbandsvorsitzende), hat bisher sehr viel zur intensiven Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Schule beigetragen. Die 3 erwähnten Damen waren auch der Motor zur Gründung des Fördervereins und zur Einrichtung der Nachmittagsbetreuung.

Durch unsere Schulform Grundschule und Hauptschule haben wir auch zwei Schulträger.

Für die Grundschule ist die Samtgemeinde Gieboldehausen und für die Hauptschule der Landkreis Göttingen zuständig. Mit beiden Trägern läuft die Zusammenarbeit reibungslos. Zu den jeweiligen Ansprechpartnern besteht ein partnerschaftlich-freundschaftliches Verhältnis.

Die nunmehr schon jahrelang bestehende Kooperation mit der Koordinationsstelle Umweltbildung und Globales Lernen =KUGL ist ausführlich in unserer Homepage beschrieben. Wir hoffen, dass sie noch recht lange bestehen bleibt.

Abschließend ist zu bemerken, dass die Grundtschule Bilshausen ist ständig um neue Partner bemüht. Die vorstehende Auflistung der Kooperationspartner erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. In den vergangenen Jahren haben wir mit sehr vielen Partnern, die wir hier nicht alle aufzählen können, zusammengearbeitet und werden das auch weiterhin tun.

 

Bergstr. 6-8 - 37434 Bilshausen - Tel.: 055 28/ 13 35