Unsere Schule

Schulprogramm

§ Öffnung der Schule...

§ Soziale Kompetenz

§ Förderkonzept GS

§ Umwelterziehung

§ Bewegungs- und
  Gesundheitserziehung

§ Beratungskonzept

§ Fortbildungskonzept

§ Hausaufgabenkonzept

§ Konzept
  Arbeitssicherheit,
  Gesundheitsschutz

§ Konzept zur
  Personalentwicklung

§ Konzept zur
  Verteilung der
  Haushaltsmittel

§ Leistungsbeurteilung

§ Medienkonzept

§ Methodenkonzept

§ Umgang mit
  Absentismus

§ Vertretungskonzept

Pädagogisches Konzept der organisatorisch zusammengefassten Grundschule  Bilshausen

 

Die Grundschule Bilshausen unterrichtet auf der Grundlage der für alle Grundschulen geltenden Richtlinien und Lehrpläne. Ihre besondere Aufgabe ist es, die Schüler zu verantwortungsbewussten Mitgliedern der Gesellschaft zu machen.

 

Respekt der Person und Wertschätzung der eigenen persönlichen Erfahrungen sind Grundlage unseres schulischen Lebens. Es soll den Kindern Raum gegeben werden, die eigenen Fähigkeiten zu entdecken und zur Entfaltung zu bringen. Das jedem Kind eigene kreative Potenzial kann entwickelt werden; individuelle Ausdrucksmöglichkeiten in Kunst, Tanz, Spiel, Sprache, ... werden gefördert.

 

Freude und Neugier, die Umwelt in ihrer Vielfalt wahrzunehmen und verstehen zu lernen, sollen bei den Kindern geweckt und erhalten werden. Einige wesentliche Gesichtspunkte sind: Selbstständigkeit, Eigenverantwortlichkeit, Perspektivenwechsel, partnerschaftliches Miteinander, Spielraum für kreatives Tun, ganzheitliches Lernen. Dadurch soll die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen bei den Kindern aufgebaut werden.

 

Das Aufeinandertreffen verschiedener Menschen verursacht Konflikte, deren Lösungen Kompromissfähigkeit und Toleranz erfordern. So wird die Bereitschaft, zum Frieden beizutrag, gefördert.

 

Der Mensch ist ein Teil der Natur und ihr Gestalter. Er ist abhängig von ihr und für sie verantwortlich. Angemessener Umgang mit der Umwelt und ihre verantwortungsvolle Gestaltung stehen hierbei im Mittelpunkt. Technische Errungenschaften werden sowohl im Respekt vor den Möglichkeiten des menschlichen Geistes als auch unter dem Aspekt der Gefährdung unserer Erde gesehen.

 

In unserer durch Medien vermittelten Wirklichkeit wird es immer schwieriger zu erkennen, was machbar, wertvoll oder was glaubhaft ist. Erziehung zu Kritikfähigkeit, Auseinandersetzung mit Wertmaßstäben und die Förderung folgerichtigen Denkens befähigen die Kinder zur Wahrheitssuche.

 

Das fächerübergreifende Erlernen der Kulturtechniken ermöglicht eine Integration der unterschiedlichen, in den jeweiligen Fächern erworbenen Kenntnisse und die Anbahnung eines qualifizierten Urteils.

 

Im Begreifen von Wertmaßstäben soll den Schülern die soziale Verantwortung zum unverzichtbaren Lebensziel werden. Dazu bedarf es wiederholter Einübung, begleitender Vorbilder, persönlicher Betroffenheit und kognitiver Vermittlung.

 

Um die Kinder auf den fortschreitenden Wandel der Gesellschaft vorzubereiten, ist Erziehung zu Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit unverzichtbar. Dazu dienen geeignete Arbeitsformen, die Stärkung der sprachlichen Kompetenz, die Ermutigung zur Meinungsäußerung und zum Vertreten des eigenen Standpunktes.

 

Ethische Erfahrungen, Erfolgserlebnisse und die Erfahrung von Anerkennung und Wertschätzung stärken das Selbstwertgefühl der Kinder. Die Erprobung von Talenten und Stärken schärfen den Blick für ihre eigenen Möglichkeiten.

   

Was ist Schule?

Schule ist eine öffentliche oder private Einrichtung mit der Aufgabe, Kindern und Jugendlichen durch planmäßigen Unterricht Wissen, Erkenntnis, Einsicht und die Fähigkeit zu begründetem Urteil zu vermitteln.

Zusätzlich zu diesen verbindlichen Standards ist jede Schule gehalten, sich ein Schulprogramm zu erstellen.

Das Schulprogramm soll eine zentrale Steuerungsfunktion für die Entwicklung einer Schule einnehmen. Es muss von allen an der Schule Beschäftigten mitgetragen werden und die Formulierung der Zielstellung(en) muss klar ersichtlich und ständig überprüfbar sein.

Die Grundschule Bilshausen hat sich auf 3 Schwerpunktbereiche festgelegt.

 

Unser Handeln ist ausgerichtet auf das Ziel, den Schülern in erster Linie folgende Handlungsfelder nahe zu bringen:

A Soziale Kompetenz

B Umwelterziehung

C Bewegungs- und Gesundheitserziehung.

Soziale Kompetenz dokumentiert sich in dem langfristigen Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, in unserem neuen Projekt „Fair bringt mehr“ und in der kontinuierlichen Zusammenarbeit mit dem Altenheim St. Martinus, Bilshausen.
Seit dem Schuljahr 2006/2007 wird an unserer Schule das „Streitschlichterprojekt“ implementiert.

In der Planung ist zur Zeit die Aufnahme einer Partnerschaft mit einer Schule in Botsuana.

Umwelterziehung leben wir durch unser Modellprojekt: „Vernetzte Bildung für eine nachhaltige Entwicklung an Grundschulen – eine Region wird zum naturnahen Lernort" und  in jahrelanger enger Zusammenarbeit mit der „Koordinationsstelle für Umweltbildung und Globales Lernen“ KUGL.

Bewegungs- und Gesundheitserziehung ist zum einen festgeschrieben in unserem Stundenplan und zum andern verankert im vorstehenden Modellprojekt.

Die 3. wöchentliche Sportstunde, das Schwimmen, die Teilnahme am Laufabzeichen, an Fußball- bzw. Ball über die Schnur - Turnieren und das jährliche Schulsportfest tragen einen erheblichen Teil zur notwendigen kindlichen Bewegung und zur Gesunderhaltung bei.
Ab dem Schuljahr 2007/2008 werden wir beginnend mit den 1. Klassen am Projekt „Klasse 2000“ teilnehmen.


Im Folgenden werden wir auf diese Kernaussagen noch ausführlicher eingehen.

Die in einem Schulprogramm formulierten Ziele sind nur so gut, wie sie auch tatsächlich umgesetzt werden. Kontrollen des Standes der Umsetzung der Vereinbarungen, die im Schulprogramm festgeschrieben sind, dienen der Qualitätssicherung.

Die Überprüfbarkeit unserer Vorgaben ist permanent gegeben durch die Projektanforderungen bzw. durch unsere Aktivitäten während eines Schuljahres.

Im Übrigen sollten die Vorgaben von allen Schülern und an der Schule Beschäftigten „gelebt“ werden.

1

Grundlagen für das pädagogische Konzept der GHS Bilshausen

     
 

1. 1

Vorbemerkung

Die GHS Bilshausen hat ein eigenes pädagogisches Konzept entwickelt das Arbeitsgrundlage für alle an der Schute tätigen und mit ihr verbundenen Menschen sein soll.

Nur ein Zusammenwirken aller, Toleranz und Akzeptanz voraussetzend, kann ein fruchtbares Lern- und Erlebnisfeld schaffen.

Dies bildet den Raum für die Entwicklung einer individuellen Persönlichkeit vor dem Hintergrund der Sozialisation des Kindes. Es soll aber auch Schutz und Geborgenheit vor Intoleranz und Anfeindungen Stärkerer, gegenüber vermeintlich Schwächeren, gewähren. Es soll neben dem Einbringen des soziokulturellen Umfeldes der Schüler, die

Entwicklung sowohl individueller als auch gruppenbezogener Erkenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten auf der Basis handlungsorientierter und erlebnisorientierter Prozesse ermöglichen. Das pädagogische Konzept orientiert sich an bestehenden Schulgesetzen und entsprechenden Erlassen für die Arbeit in der Schule, an psychologischen und vor allem pädagogischen Erkenntnissen und Einsichten und an den entsprechenden schulischen  Gegebenheiten und Vorgaben.

Ein pädagogisches Konzept für eine Schule bietet die Chance der Bestandsaufnahme pädagogischer Arbeit und Erfahrungen vor dem Hintergrund möglicher Innovationen. Die Umsetzung eines pädagogischen Konzepts kann nur dann gelingen, wenn Offenheit - auf Basis sachlicher Auseinandersetzung - und die Achtung und Empathie vor

den Erfahrungen und gewachsener Strukturen besteht.

Ein pädagogisches Konzept  braucht eine regelmäßige Kontrolle, Korrektur und/oder Ergänzung. Schularbeit  ist nicht statisch, sondern als ein lebendiger, sich ständig verändernder und dem gesellschaftlichen Wandel unterworfener Prozess zu sehen.

Das pädagogische Konzept darf nicht die Freiheit pädagogischen wie erzieherischen Handelns und Denkens einschränken oder gar vernichten. Es bildet vielmehr den Minimalkonsens gemeinschaftlicher Verantwortung und gemeinsamer Arbeit vor der Sorge um die gedeihliche Entwicklung der Kinder. Ohne diesen Minimalkonsens kann es keine zukunftsorientierte, den gesellschaftlichen Wandel berücksichtigende und am Schüler orientierte Schule geben.

In diesem Sinne soll Schule als Lebensraum begriffen, die Bedingungen für die Kinder ständig verbessert, die Zusammenarbeit der Lehrkräfte intensiviert und eine stärkere Identifikation von Schülern und Lehrern mit  ihrer Schule erreicht werden.

1.2

Schulgröße, Einzugsbereich und Zusammensetzung der Schülerschaft

Die Grundschule Bilshausen ist eine zweizügige „Volle Halbtagsschule“.

Zum Einzugsbereich unserer Grundschule gehört neben der Ortschaft Bilshausen, mit ca.2.500 Einwohnern, noch die Ortschaft Renshausen, mit ca. 500 Einw.

Der Hauptschulzweig wird derzeit 1-zügig bis Klasse 4 geführt. Der Schulbezirk hierfür ist wie folgt festgelegt: Mitgliedsgemeinden Bilshausen, Bodensee und Krebeck der Samtgemeinde Gieboldehausen.

Von den ca. 150 Schülern, die derzeit unsere Grundschule besuchen, haben 5 Schüler eine ausländische Staatsangehörigkeit. 

Die 8 Klassen der Grundschule Bilshausen werden von 14 (8 weiblichen + 6 männlichen) Lehrkräften unterrichtet. Mitgezählt ist dabei unser evangelischer Pastor Eckert.

2

Rahmenbedingungen für die Arbeit an der GHS Bilshausen

2.1

Räumliche Bedingungen der Schule - Historie

2.1.1

Schulgebäude

Die GHS Bilshausen liegt an der Bergstraße, zwischen Schul- und Rosenstraße.

Im Jahre 1937 wurde die damals „neue“ Schule mit sechs Klassenräumen und einer Schulküche eingeweiht. 1957 erhielt Bilshausen eine der ersten Schulturnhallen im damaligen Landkreis Duderstadt. Gleichzeitig wurden zwei weitere Klassenräume, ein Musikraum und eine neue Toilettenanlage angebaut. Diese Toilettenanlage der Grundschule sowie der gesamte Sanitärtrakt im Sporthallenbereich wurden im Jahr 2004 erneuert.

 Weiterhin befinden sich im Schulgebäude zwei Werkräume, ein Physikraum, ein Musikraum und ein Computerraum. Seit dem Schuljahr 2006/2007 verfügt unsere Schule, als eine der ersten Schulen im Landkreis Göttingen über ein „Smartboard“ (eine elektronische Lerntafel), welche in einem eigenen Raum allen Klassen zur Verfügung steht.

Für den Sportunterricht können wir 2 Turnhallen benutzen. Zum einen unsere o.g. Schulturnhalle und  zum anderen die Gemeindehalle am Sandweg.

In den sechziger Jahren wurde die Schule zur sog. Mittelpunktsschule erweitert. Sie wurde von zeitweise fast 600 Schülern besucht.

Der o.g. Hauptschulzweig ist in einem eigenen Schulgebäude untergebracht. Jede Schulform hat ihren eigenen Schulhof. Die Existenz beider Schulformen, teilweise in den gleichen Räumen bzw. Gebäuden, bereitet keinerlei Schwierigkeiten. Wir arbeiten kontinuierlich und erfolgreich an einem Miteinander beider Schulformen.

2.1.2

Außenbereich

Der Außenbereich ist ausreichend groß bemessen und  umfasst zwei verschiedene Schulhofbereiche.

Ein großes asphaltiertes Stück liegt direkt vor dem Haupteingang und der Turnhalle. Dieser Teil, der aufgelockert wird durch verschiedene Turn- und Klettergeräte, ist der Schulhof der Grundschule. Als Untergrund für die Turn- und Spielgeräte haben wir, um die Verletzungsgefahr so gering wie möglich zu halten, eine Schicht aus Rindenmulch gewählt. Die Grundschulkinder haben hier in den Pausen die Möglichkeit, ihren Bewegungsdrang zu befriedigen. Direkt hinter dem Gerätebereich ist eine kleine Rasenfläche mit Sitzgelegenheiten.

Ein fest installierter Basketballkorb bietet den Schülern Gelegenheit zur sportlichen Betätigung während der Pausen. Mehrere Bänke und Tische laden zum Entspannen ein. In einem kleinen Innenhof  hat eine frühere Bio-AG einen kleinen Fischteich angelegt. Hier befinden sich auch noch eine All-Wetter-Tischtennisplatte und mehrere Sitzgelegenheiten. Neben diesen Möglichkeiten im Außenbereich stehen den Schülern im Innenbereich auch noch ein Billard-Tisch und 3 Tischfußballspiele zur Verfügung.

A

Sozialverhalten

An unserer Grundschule ist „ die Welt noch in Ordnung“!

Auffälligkeiten in Form von Aggressionen halten sich im unteren Rahmen. Die „dörfliche Struktur“ in der wir hier leben, ist deutlich zu spüren. Mit unserer Grundschule haben wir den Titel: „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ erworben.Das bereits erwähnte Streitschlichterprojekt wird uns hier zukünftig ebenfalls wichtige Hilfestellung leisten.

 Durch unsere geringe Größe, kleine Klassen und gute Lehrerversorgung, dank des Status der „Vollen Halbtagsschule“, können wir aufkommende Streitigkeiten im Keime ersticken und gegebenenfalls unmittelbar aufarbeiten. Die „familiären Verhältnisse“- jeder kennt jeden- kommen uns hier sehr zugute. Insgesamt ist festzustellen, dass wir die verschiedenen Formen von Gewalt an Schulen, wie sie von Zeit zu Zeit in den Medien propagiert werden, bei uns zurzeit nicht vorfinden.

 

3. Vorteile für die Arbeit in einer Vollen Halbtagsschule

Die sog. „Volle Halbtagsschule“ gibt es seit dem Schuljahr 1993/94. Das damalige Konzept ist, bedingt durch verschiedene Umstände, (anderes Kollegium, erhebliche Stundenkürzungen für die VHTS) nur noch eingeschränkt umsetzbar. Der große Vorteil gegenüber einer Verlässlichen Grundschule liegt eindeutig in der besseren Lehrerversorgung. Die VHTS in ihrer ursprünglichen Form gibt es schon lange nicht mehr. Über ihren Bestand wird schon seit Jahren spekuliert.

Unsere Schüler profitieren von der unterschiedlich guten Lehrerversorgung durch folgende pädagogische Maßnahmen:

Klassen 1 + 2 = 29 Stunden statt 25Wochenstunden

Klassen 3 + 4 = 30 Stunden statt 26 Wochenstunden

Durchgängig eine zusätzliche  Sportstunde als sog. Spielstunde.

Jeweils in den 3. Klassen Schwimmunterricht durch eine qualifizierte Fachkraft.

In jeder Klasse eine Stunde Übendes Lernen, die zukünftig als Lesestunde genutzt werden soll.

Hausaufgabenbetreuung in den Klassen 1 + 2 durch eine Lehrperson.

Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen, s. Förderkonzept.

Unser pädagogisches Konzept

Das pädagogische Konzept gründet auf einem Bildungsideal dessen oberstes Ziel es ist, Schüler und Schülerinnen für das Leben zu stärken und sie zu selbstbewussten und  verantwortungsvollen Mitgliedern der Gesellschaft werden zu lassen. Die Schule will dazu beitragen, dass die Kinder geistig stimuliert und in ihren individuellen Talenten gefördert und zu aufgeschlossenen Menschen werden, die sich ihre Neugier erhalten.

 

Daraus folgernd gilt bei uns:

Klassenlehrerprinzip

Jede Klasse hat einen Klassenlehrer, der mit einem möglichst hohen Stundenanteil in seiner Klasse unterrichtet. Parallelklassen arbeiten eng zusammen, so dass gegenseitige Vertretung jederzeit möglich ist. Nach dem 2. Schuljahr findet grundsätzlich ein Wechsel des Klassenlehrers statt.

Klassenraumgestaltung

Die Klassenräume unserer Schule sind so gestaltet, dass sich die SchülerInnen darin wohl fühlen und gleichzeitig zum Lernen motiviert werden.

Dazu beitragen sollen:

Leseecke mit Klassenbücherei, Klassencomputer, Kassettenrecorder, Projektionswand, Schränke, Regale, Arbeitsmittel und Spiele für Wochenplan und Übendes Lernen etc.

Inhaltliche und methodische Absprache auf den Klassenstufen

Bedingt durch die geringe Schulgröße ist eine enge Zusammenarbeit der einzelnen Klassenlehrer stets gewährleistet. Regelmäßig stattfindende Dienstbesprechungen und Fachkonferenzen gewährleisten ebenso wie individuelle Absprachen in „Klassenstufenteams“ einen kontinuierlichen Informationsaustausch.

 

Besondere Förderung Lesekompetenz/Rechtschreibung/Rechnen s. Förderkonzept

Arbeit im Computerraum und am Smartboard

Die Grundschule wird von einem fachkundigen Kollegen in extra dafür eingerichteten AG’s, in Kleingruppen oder im Klassenverband an die IuK-Technologien herangeführt.

Vielfältiges AG-Angebot

Allen Klassenstufen wird im Rahmen des Vormittagsunterrichts ein umfangreiches und den Bedürfnissen der Schüler angepasstes AG-Angebot präsentiert:

Sport, Kochen, Musical, Basteln, Textil, Plattdeutsch, Werken, Tastaturlehrgang, Schulteich, Schulgarten, Tanzen, Spiele, Kleintiere, Selbstverteidigung etc.

Das Zustandekommen der AG’s ist abhängig von den wechselnden Schülerwünschen.

Aktive Pausen auf zwei Schulhöfen und einer Grünfläche

Zum jeweiligen Wohlbefinden tragen bei:

Turn- und Klettergeräte, Pausenspielgeräte, auf die vorhandene Asphaltdecke gemalte Pausenspiele, Tischtennisplatte, Basketballkorb, Spielwiese, Schulteich, Gartenbänke als Ruhe- und Lesezonen, Billardtisch, Kickerautomaten, Musikanlage.

Musisch – kreative Förderung

Die musischen Fächer tragen traditionsgemäß in besonderer Weise zum Schulleben bei. Musikalische Ausgestaltung von Schulveranstaltungen (Einschulung, Abschluss Schulfest), Theater – und Musicalaufführungen, Teilnahme an Malwettbewerben, Ausgestaltung der Schule (Kunst, Textil, Werken) leisten hier einen gewichtigen Beitrag.

Einbindung von außerschulischen Einrichtungen in den Unterricht

Erfolgreiches Lernen in der Schule setzt die richtige Motivation der SchülerInnen voraus. Aus diesem Grunde sollte Unterricht auch an Orten stattfinden, an denen die SchülerInnen Sachverhalte in der Realität erleben können; denn je praxisorientierter Unterricht ist, desto besser können die SchülerInnen die Lerninhalte erfassen.

In der Schulform GS liegt hier der Schwerpunkt auf Betriebserkundigungen regionaler Betriebe, wie:

Bäckerei, Post, Gärtnerei, Ziegelei Jacobi, landwirtschaftliche Betriebe, etc.

Zusammenarbeit mit Kindergärten

Die Zusammenarbeit zwischen Grundschule und Kindergarten ist in Bilshausen seit Jahren fester Bestandteil frühkindlicher Erziehung. Basierend auf der traditionell engen Verbindung zwischen Kirche, als Träger des Kindergartens und Schule gab und gibt es im Verlauf eines Schuljahres regelmäßige gemeinsame Veranstaltungen. Zu nennen sind: St. Martinssingen, Pfarrfest, Tag der offenen Tür, gegenseitige Hospitationen zum Kennenlernen (Lehrer) bzw. Weiterverfolgen des Entwicklungsstandes (Erzieherinnen).

Durch die Sprachkompetenzüberprüfung und die daraus resultierende Sprachförderung hat sich die Zusammenarbeit noch intensiviert. Die Kollegin Hartmann ist täglich mind. 1 Std. zur Sprachförderung im Kindergarten und sorgt somit gleichzeitig für ständigen pädagogischen Austausch zwischen den beiden Institutionen.

Zusätzlich zur Erstellung eines Jahresplanes für das letzte Jahr im Kindergarten, welcher mit emotionalen, sozialen, kognitiven und  motorischen Angeboten für diese Altersgruppe und deren Entwicklungsstand abgestimmt ist, führt eine dazu ausgebildete Lehrkraft eine besondere Differenzierungsprobe zur frühzeitigen Entwicklung eines Förderkonzeptes  im Hinblick auf das 1. Schuljahr durch.

Aktive Zusammenarbeit mit der Elternschaft:

Hierbei spielten neben pädagogischen Aspekten auch die logistischen eine entscheidende Rolle.

Die langjährige Erfahrung hat unsere Entscheidung bestätigt. Der Informationsfluss floriert und beide Seiten profitieren.

Unsere Elternschaft unterstützt uns nicht nur ideell und bei Schulveranstaltungen aktiv durch persönlichen Einsatz sondern auch, durch den sog. Lernmittelbeitrag, materiell.

Dieser Lernmittelbeitrag, der vom Schulelternrat verwaltet wird, versetzt uns in die Lage, außerordentliche Anschaffungen zu tätigen.

Förderverein der Grundschule

Den aktuellen Bedürfnissen der Eltern nach einer längeren Betreuung ihrer Kinder Rechnung tragend haben wir uns entschlossen, eine Nachmittagsbetreuung für Grundschulkinder anzubieten.

Nicht nur um hierfür die rechtlichen und trägerschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen wurde der Förderverein der Grundschule Bilshausen am 26.04.2007 gegründet.

Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Institutionen und Vereinen

Die räumliche Struktur (kleines Dorf, jeder kennt jeden, etc.) bringt es mit sich, dass die Wege kurz sind. Dies bezieht sich nicht nur auf die tatsächlichen Entfernungen, sondern ist im übertragenen Sinn zu verstehen.

Schule hat sich schon in der Vergangenheit und muss sich zukünftig noch mehr öffnen.

Real hat sich das bei uns so ausgewirkt, dass wir zu allen Institutionen gute Beziehungen geknüpft haben. Stellvertretend sind hier einige zu nennen:

Altenheim, Kirche, mittelständische Betriebe, Banken und Sparkassen, Industriebetriebe (Jacobi Tonwerke), etc.

Die Zusammenarbeit hat und wird sich immer mehr durch die sog. Praxistage, an denen die Schüler einen Tag in der Woche in einem Betrieb ihrer Wahl arbeiten,  manifestieren.
 

 

Bergstr. 6-8 - 37434 Bilshausen - Tel.: 055 28/ 13 35