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Pädagogisches Konzept der organisatorisch
zusammengefassten Grundschule Bilshausen |
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Die Grundschule Bilshausen
unterrichtet auf der Grundlage der für alle
Grundschulen geltenden Richtlinien und Lehrpläne. Ihre
besondere Aufgabe ist es, die Schüler zu
verantwortungsbewussten Mitgliedern der Gesellschaft zu
machen.
Respekt der Person und Wertschätzung der
eigenen persönlichen Erfahrungen sind Grundlage unseres
schulischen Lebens. Es soll den Kindern Raum gegeben
werden, die eigenen Fähigkeiten zu entdecken und zur
Entfaltung zu bringen. Das jedem Kind eigene kreative
Potenzial kann entwickelt werden; individuelle
Ausdrucksmöglichkeiten in Kunst, Tanz, Spiel, Sprache,
... werden gefördert.
Freude und Neugier, die Umwelt in ihrer
Vielfalt wahrzunehmen und verstehen zu lernen, sollen
bei den Kindern geweckt und erhalten werden. Einige
wesentliche Gesichtspunkte sind: Selbstständigkeit,
Eigenverantwortlichkeit, Perspektivenwechsel,
partnerschaftliches Miteinander, Spielraum für kreatives
Tun, ganzheitliches Lernen. Dadurch soll die
Bereitschaft zu lebenslangem Lernen bei den Kindern
aufgebaut werden.
Das Aufeinandertreffen verschiedener
Menschen verursacht Konflikte, deren Lösungen
Kompromissfähigkeit und Toleranz erfordern. So wird die
Bereitschaft, zum Frieden beizutrag, gefördert.
Der Mensch ist ein Teil der Natur und ihr
Gestalter. Er ist abhängig von ihr und für sie
verantwortlich. Angemessener Umgang mit der Umwelt und
ihre verantwortungsvolle Gestaltung stehen hierbei im
Mittelpunkt. Technische Errungenschaften werden sowohl
im Respekt vor den Möglichkeiten des menschlichen
Geistes als auch unter dem Aspekt der Gefährdung unserer
Erde gesehen.
In unserer durch Medien vermittelten
Wirklichkeit wird es immer schwieriger zu erkennen, was
machbar, wertvoll oder was glaubhaft ist. Erziehung zu
Kritikfähigkeit, Auseinandersetzung mit Wertmaßstäben
und die Förderung folgerichtigen Denkens befähigen die
Kinder zur Wahrheitssuche.
Das fächerübergreifende Erlernen der
Kulturtechniken ermöglicht eine Integration der
unterschiedlichen, in den jeweiligen Fächern erworbenen
Kenntnisse und die Anbahnung eines qualifizierten
Urteils.
Im Begreifen von Wertmaßstäben soll den
Schülern die soziale Verantwortung zum unverzichtbaren
Lebensziel werden. Dazu bedarf es wiederholter Einübung,
begleitender Vorbilder, persönlicher Betroffenheit und
kognitiver Vermittlung.
Um die Kinder auf den fortschreitenden
Wandel der Gesellschaft vorzubereiten, ist Erziehung zu
Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit
unverzichtbar. Dazu dienen geeignete Arbeitsformen, die
Stärkung der sprachlichen Kompetenz, die Ermutigung zur
Meinungsäußerung und zum Vertreten des eigenen
Standpunktes.
Ethische Erfahrungen, Erfolgserlebnisse
und die Erfahrung von Anerkennung und Wertschätzung
stärken das Selbstwertgefühl der Kinder. Die Erprobung
von Talenten und Stärken schärfen den Blick für ihre
eigenen Möglichkeiten. |
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Was ist Schule? |
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Schule ist eine öffentliche oder private
Einrichtung mit der Aufgabe, Kindern und Jugendlichen
durch planmäßigen Unterricht Wissen, Erkenntnis,
Einsicht und die Fähigkeit zu begründetem Urteil zu
vermitteln.
Zusätzlich zu diesen verbindlichen
Standards ist jede Schule gehalten, sich ein
Schulprogramm zu erstellen.
Das Schulprogramm soll eine zentrale
Steuerungsfunktion für die Entwicklung einer Schule
einnehmen. Es muss von allen an der Schule Beschäftigten
mitgetragen werden und die Formulierung der
Zielstellung(en) muss klar ersichtlich und ständig
überprüfbar sein.
Die Grundschule Bilshausen hat
sich auf 3 Schwerpunktbereiche festgelegt.
Unser Handeln ist ausgerichtet auf das
Ziel, den Schülern in erster Linie folgende
Handlungsfelder nahe zu bringen: |
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A Soziale Kompetenz
B Umwelterziehung
C Bewegungs- und Gesundheitserziehung. |
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Soziale Kompetenz dokumentiert
sich in dem langfristigen Projekt „Schule ohne Rassismus
– Schule mit Courage“, in unserem neuen Projekt „Fair
bringt mehr“ und in der kontinuierlichen Zusammenarbeit
mit dem Altenheim St. Martinus, Bilshausen.
Seit dem Schuljahr 2006/2007 wird an unserer Schule das
„Streitschlichterprojekt“ implementiert.
In der Planung ist zur Zeit die Aufnahme
einer Partnerschaft mit einer Schule in Botsuana. |
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Umwelterziehung leben wir durch
unser Modellprojekt: „Vernetzte Bildung für eine
nachhaltige Entwicklung an Grundschulen – eine Region
wird zum naturnahen Lernort" und in jahrelanger enger
Zusammenarbeit mit der „Koordinationsstelle für
Umweltbildung und Globales Lernen“ KUGL. |
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Bewegungs- und Gesundheitserziehung
ist zum einen festgeschrieben in unserem Stundenplan und
zum andern verankert im vorstehenden Modellprojekt.
Die 3. wöchentliche Sportstunde, das
Schwimmen, die Teilnahme am Laufabzeichen, an Fußball-
bzw. Ball über die Schnur - Turnieren und das jährliche
Schulsportfest tragen einen erheblichen Teil zur
notwendigen kindlichen Bewegung und zur Gesunderhaltung
bei.
Ab dem Schuljahr 2007/2008 werden wir beginnend mit den
1. Klassen am Projekt „Klasse 2000“ teilnehmen. |
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Im Folgenden werden wir auf diese Kernaussagen noch
ausführlicher eingehen.
Die in einem Schulprogramm formulierten
Ziele sind nur so gut, wie sie auch tatsächlich
umgesetzt werden. Kontrollen des Standes der Umsetzung
der Vereinbarungen, die im Schulprogramm festgeschrieben
sind, dienen der Qualitätssicherung.
Die Überprüfbarkeit unserer Vorgaben ist
permanent gegeben durch die Projektanforderungen bzw.
durch unsere Aktivitäten während eines Schuljahres.
Im Übrigen sollten die Vorgaben von allen
Schülern und an der Schule Beschäftigten „gelebt“
werden. |
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1 |
Grundlagen für das pädagogische Konzept
der GHS Bilshausen |
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1. 1 |
Vorbemerkung |
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Die GHS Bilshausen hat ein eigenes
pädagogisches Konzept entwickelt das Arbeitsgrundlage
für alle an der Schute tätigen und mit ihr verbundenen
Menschen sein soll.
Nur ein Zusammenwirken aller, Toleranz
und Akzeptanz voraussetzend, kann ein fruchtbares Lern-
und Erlebnisfeld schaffen.
Dies bildet den Raum für die Entwicklung
einer individuellen Persönlichkeit vor dem Hintergrund
der Sozialisation des Kindes. Es soll aber auch Schutz
und Geborgenheit vor Intoleranz und Anfeindungen
Stärkerer, gegenüber vermeintlich Schwächeren, gewähren.
Es soll neben dem Einbringen des soziokulturellen
Umfeldes der Schüler, die
Entwicklung sowohl individueller als auch
gruppenbezogener Erkenntnisse, Fähigkeiten und
Fertigkeiten auf der Basis handlungsorientierter und
erlebnisorientierter Prozesse ermöglichen. Das
pädagogische Konzept orientiert sich an bestehenden
Schulgesetzen und entsprechenden Erlassen für die Arbeit
in der Schule, an psychologischen und vor allem
pädagogischen Erkenntnissen und Einsichten und an den
entsprechenden schulischen Gegebenheiten und Vorgaben.
Ein pädagogisches Konzept für eine Schule
bietet die Chance der Bestandsaufnahme pädagogischer
Arbeit und Erfahrungen vor dem Hintergrund möglicher
Innovationen. Die Umsetzung eines pädagogischen Konzepts
kann nur dann gelingen, wenn Offenheit - auf Basis
sachlicher Auseinandersetzung - und die Achtung und
Empathie vor
den Erfahrungen und gewachsener
Strukturen besteht.
Ein pädagogisches Konzept braucht eine
regelmäßige Kontrolle, Korrektur und/oder Ergänzung.
Schularbeit ist nicht statisch, sondern als ein
lebendiger, sich ständig verändernder und dem
gesellschaftlichen Wandel unterworfener Prozess zu
sehen. |
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Das pädagogische Konzept darf nicht die
Freiheit pädagogischen wie erzieherischen Handelns und
Denkens einschränken oder gar vernichten. Es bildet
vielmehr den Minimalkonsens gemeinschaftlicher
Verantwortung und gemeinsamer Arbeit vor der Sorge um
die gedeihliche Entwicklung der Kinder. Ohne diesen
Minimalkonsens kann es keine zukunftsorientierte, den
gesellschaftlichen Wandel berücksichtigende und am
Schüler orientierte Schule geben.
In diesem Sinne soll Schule als
Lebensraum begriffen, die Bedingungen für die Kinder
ständig verbessert, die Zusammenarbeit der Lehrkräfte
intensiviert und eine stärkere Identifikation von
Schülern und Lehrern mit ihrer Schule erreicht werden. |
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1.2 |
Schulgröße, Einzugsbereich und
Zusammensetzung der Schülerschaft |
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Die Grundschule Bilshausen ist eine
zweizügige „Volle Halbtagsschule“.
Zum Einzugsbereich unserer Grundschule
gehört neben der Ortschaft Bilshausen, mit ca.2.500
Einwohnern, noch die Ortschaft Renshausen, mit ca. 500
Einw.
Der Hauptschulzweig wird derzeit 1-zügig
bis Klasse 4 geführt. Der Schulbezirk hierfür ist wie
folgt festgelegt: Mitgliedsgemeinden Bilshausen,
Bodensee und Krebeck der Samtgemeinde Gieboldehausen.
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Von den ca. 150 Schülern, die derzeit
unsere Grundschule besuchen, haben 5 Schüler eine
ausländische Staatsangehörigkeit.
Die 8 Klassen der Grundschule Bilshausen
werden von 14 (8 weiblichen + 6 männlichen) Lehrkräften
unterrichtet. Mitgezählt ist dabei unser evangelischer
Pastor Eckert. |
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2 |
Rahmenbedingungen für die Arbeit an der
GHS Bilshausen |
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2.1 |
Räumliche Bedingungen der Schule -
Historie |
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2.1.1 |
Schulgebäude |
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Die GHS Bilshausen liegt an der
Bergstraße, zwischen Schul- und Rosenstraße.
Im Jahre 1937 wurde die damals „neue“
Schule mit sechs Klassenräumen und einer Schulküche
eingeweiht. 1957 erhielt Bilshausen eine der ersten
Schulturnhallen im damaligen Landkreis Duderstadt.
Gleichzeitig wurden zwei weitere Klassenräume, ein
Musikraum und eine neue Toilettenanlage angebaut. Diese
Toilettenanlage der Grundschule sowie der gesamte
Sanitärtrakt im Sporthallenbereich wurden im Jahr 2004
erneuert.
Weiterhin befinden sich im Schulgebäude
zwei Werkräume, ein Physikraum, ein Musikraum und ein
Computerraum. Seit dem Schuljahr 2006/2007 verfügt
unsere Schule, als eine der ersten Schulen im Landkreis
Göttingen über ein „Smartboard“ (eine elektronische
Lerntafel), welche in einem eigenen Raum allen Klassen
zur Verfügung steht. |
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Für den Sportunterricht können wir 2
Turnhallen benutzen. Zum einen unsere o.g.
Schulturnhalle und zum anderen die Gemeindehalle am
Sandweg.
In den sechziger Jahren wurde die Schule
zur sog. Mittelpunktsschule erweitert. Sie wurde von
zeitweise fast 600 Schülern besucht.
Der o.g. Hauptschulzweig ist in einem
eigenen Schulgebäude untergebracht. Jede Schulform hat
ihren eigenen Schulhof. Die Existenz beider Schulformen,
teilweise in den gleichen Räumen bzw. Gebäuden, bereitet
keinerlei Schwierigkeiten. Wir arbeiten kontinuierlich
und erfolgreich an einem Miteinander beider Schulformen. |
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2.1.2 |
Außenbereich |
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Der Außenbereich ist ausreichend groß
bemessen und umfasst zwei verschiedene
Schulhofbereiche.
Ein großes asphaltiertes Stück liegt
direkt vor dem Haupteingang und der Turnhalle. Dieser
Teil, der aufgelockert wird durch verschiedene Turn- und
Klettergeräte, ist der Schulhof der Grundschule. Als
Untergrund für die Turn- und Spielgeräte haben wir, um
die Verletzungsgefahr so gering wie möglich zu halten,
eine Schicht aus Rindenmulch gewählt. Die
Grundschulkinder haben hier in den Pausen die
Möglichkeit, ihren Bewegungsdrang zu befriedigen. Direkt
hinter dem Gerätebereich ist eine kleine Rasenfläche mit
Sitzgelegenheiten.
Ein
fest installierter Basketballkorb bietet den Schülern
Gelegenheit zur sportlichen Betätigung während der
Pausen. Mehrere Bänke und Tische laden zum Entspannen
ein. In einem kleinen Innenhof hat eine frühere Bio-AG
einen kleinen Fischteich angelegt. Hier befinden sich
auch noch eine All-Wetter-Tischtennisplatte und mehrere
Sitzgelegenheiten. Neben diesen Möglichkeiten im
Außenbereich stehen den Schülern im Innenbereich auch
noch ein Billard-Tisch und 3 Tischfußballspiele zur
Verfügung. |
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A |
Sozialverhalten |
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An unserer Grundschule ist „
die Welt noch in Ordnung“!
Auffälligkeiten in Form von Aggressionen
halten sich im unteren Rahmen. Die „dörfliche Struktur“
in der wir hier leben, ist deutlich zu spüren. Mit
unserer Grundschule haben wir den Titel: „Schule ohne
Rassismus – Schule mit Courage“ erworben.Das bereits erwähnte Streitschlichterprojekt
wird uns hier zukünftig ebenfalls wichtige Hilfestellung
leisten.
Durch unsere geringe Größe, kleine
Klassen und gute Lehrerversorgung, dank des Status der
„Vollen Halbtagsschule“, können wir aufkommende
Streitigkeiten im Keime ersticken und gegebenenfalls
unmittelbar aufarbeiten. Die „familiären Verhältnisse“-
jeder kennt jeden- kommen uns hier sehr zugute.
Insgesamt ist festzustellen, dass wir die verschiedenen
Formen von Gewalt an Schulen, wie sie von Zeit zu Zeit
in den Medien propagiert werden, bei uns zurzeit nicht
vorfinden.
3. Vorteile für die Arbeit in einer
Vollen Halbtagsschule |
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Die sog. „Volle Halbtagsschule“ gibt es
seit dem Schuljahr 1993/94. Das damalige Konzept ist,
bedingt durch verschiedene Umstände, (anderes Kollegium,
erhebliche Stundenkürzungen für die VHTS) nur noch
eingeschränkt umsetzbar. Der große Vorteil gegenüber
einer Verlässlichen Grundschule liegt eindeutig in der
besseren Lehrerversorgung. Die VHTS in ihrer
ursprünglichen Form gibt es schon lange nicht mehr. Über
ihren Bestand wird schon seit Jahren spekuliert.
Unsere Schüler profitieren von der
unterschiedlich guten Lehrerversorgung durch folgende
pädagogische Maßnahmen:
Klassen 1 + 2 = 29 Stunden statt
25Wochenstunden
Klassen 3 + 4 = 30 Stunden statt 26
Wochenstunden
Durchgängig eine zusätzliche Sportstunde
als sog. Spielstunde.
Jeweils in den 3. Klassen
Schwimmunterricht durch eine qualifizierte Fachkraft.
In jeder Klasse eine Stunde Übendes
Lernen, die zukünftig als Lesestunde genutzt werden
soll.
Hausaufgabenbetreuung in den Klassen 1 +
2 durch eine Lehrperson.
Förderung von Schülerinnen und Schülern
mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben
oder Rechnen, s. Förderkonzept. |
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Unser pädagogisches Konzept |
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Das pädagogische Konzept gründet auf
einem Bildungsideal dessen oberstes Ziel es ist, Schüler
und Schülerinnen für das Leben zu stärken und sie zu
selbstbewussten und verantwortungsvollen Mitgliedern
der Gesellschaft werden zu lassen. Die Schule will dazu
beitragen, dass die Kinder geistig stimuliert und in
ihren individuellen Talenten gefördert und zu
aufgeschlossenen Menschen werden, die sich ihre Neugier
erhalten.
Daraus folgernd gilt bei uns: |
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Klassenlehrerprinzip |
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Jede Klasse hat einen Klassenlehrer, der
mit einem möglichst hohen Stundenanteil in seiner Klasse
unterrichtet. Parallelklassen arbeiten eng zusammen, so
dass gegenseitige Vertretung jederzeit möglich ist. Nach
dem 2. Schuljahr findet grundsätzlich ein Wechsel des
Klassenlehrers statt. |
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Klassenraumgestaltung |
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Die Klassenräume unserer Schule sind so
gestaltet, dass sich die SchülerInnen darin wohl fühlen
und gleichzeitig zum Lernen motiviert werden.
Dazu beitragen sollen:
Leseecke mit Klassenbücherei,
Klassencomputer, Kassettenrecorder, Projektionswand,
Schränke, Regale, Arbeitsmittel und Spiele für
Wochenplan und Übendes Lernen etc. |
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Inhaltliche und methodische Absprache
auf den Klassenstufen |
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Bedingt durch die geringe Schulgröße ist
eine enge Zusammenarbeit der einzelnen Klassenlehrer
stets gewährleistet. Regelmäßig stattfindende
Dienstbesprechungen und Fachkonferenzen gewährleisten
ebenso wie individuelle Absprachen in
„Klassenstufenteams“ einen kontinuierlichen
Informationsaustausch.
Besondere Förderung
Lesekompetenz/Rechtschreibung/Rechnen s. Förderkonzept |
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Arbeit im Computerraum und am
Smartboard |
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Die Grundschule wird von einem fachkundigen Kollegen in
extra dafür eingerichteten AG’s, in Kleingruppen oder im
Klassenverband an die IuK-Technologien herangeführt. |
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Vielfältiges AG-Angebot |
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Allen Klassenstufen wird im Rahmen des
Vormittagsunterrichts ein umfangreiches und den
Bedürfnissen der Schüler angepasstes AG-Angebot
präsentiert:
Sport, Kochen, Musical, Basteln, Textil,
Plattdeutsch, Werken, Tastaturlehrgang, Schulteich,
Schulgarten, Tanzen, Spiele, Kleintiere,
Selbstverteidigung etc.
Das Zustandekommen der AG’s ist abhängig
von den wechselnden Schülerwünschen. |
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Aktive Pausen auf zwei Schulhöfen und
einer Grünfläche |
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Zum jeweiligen Wohlbefinden tragen bei:
Turn- und Klettergeräte,
Pausenspielgeräte, auf die vorhandene Asphaltdecke
gemalte Pausenspiele, Tischtennisplatte, Basketballkorb,
Spielwiese, Schulteich, Gartenbänke als Ruhe- und
Lesezonen, Billardtisch, Kickerautomaten, Musikanlage. |
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Musisch – kreative Förderung |
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Die musischen Fächer tragen
traditionsgemäß in besonderer Weise zum Schulleben bei.
Musikalische Ausgestaltung von Schulveranstaltungen
(Einschulung, Abschluss Schulfest), Theater – und
Musicalaufführungen, Teilnahme an Malwettbewerben,
Ausgestaltung der Schule (Kunst, Textil, Werken) leisten
hier einen gewichtigen Beitrag. |
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Einbindung von außerschulischen
Einrichtungen in den Unterricht |
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Erfolgreiches Lernen in der Schule setzt
die richtige Motivation der SchülerInnen voraus. Aus
diesem Grunde sollte Unterricht auch an Orten
stattfinden, an denen die SchülerInnen Sachverhalte in
der Realität erleben können; denn je praxisorientierter
Unterricht ist, desto besser können die SchülerInnen die
Lerninhalte erfassen.
In der Schulform GS liegt hier der
Schwerpunkt auf Betriebserkundigungen regionaler
Betriebe, wie:
Bäckerei, Post, Gärtnerei, Ziegelei
Jacobi, landwirtschaftliche Betriebe, etc.
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Zusammenarbeit mit Kindergärten |
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Die Zusammenarbeit zwischen Grundschule
und Kindergarten ist in Bilshausen seit Jahren fester
Bestandteil frühkindlicher Erziehung. Basierend auf der
traditionell engen Verbindung zwischen Kirche, als
Träger des Kindergartens und Schule gab und gibt es im
Verlauf eines Schuljahres regelmäßige gemeinsame
Veranstaltungen. Zu nennen sind: St. Martinssingen,
Pfarrfest, Tag der offenen Tür, gegenseitige
Hospitationen zum Kennenlernen (Lehrer) bzw.
Weiterverfolgen des Entwicklungsstandes (Erzieherinnen).
Durch die Sprachkompetenzüberprüfung und
die daraus resultierende Sprachförderung hat sich die
Zusammenarbeit noch intensiviert. Die Kollegin Hartmann
ist täglich mind. 1 Std. zur Sprachförderung im
Kindergarten und sorgt somit gleichzeitig für ständigen
pädagogischen Austausch zwischen den beiden
Institutionen.
Zusätzlich zur Erstellung eines
Jahresplanes für das letzte Jahr im Kindergarten,
welcher mit emotionalen, sozialen, kognitiven und
motorischen Angeboten für diese Altersgruppe und deren
Entwicklungsstand abgestimmt ist, führt eine dazu
ausgebildete Lehrkraft eine besondere
Differenzierungsprobe zur frühzeitigen Entwicklung eines
Förderkonzeptes im Hinblick auf das 1. Schuljahr durch. |
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Aktive Zusammenarbeit mit der
Elternschaft: |
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Hierbei spielten neben pädagogischen
Aspekten auch die logistischen eine entscheidende Rolle.
Die langjährige Erfahrung hat unsere
Entscheidung bestätigt. Der Informationsfluss floriert
und beide Seiten profitieren.
Unsere Elternschaft unterstützt uns nicht
nur ideell und bei Schulveranstaltungen aktiv durch
persönlichen Einsatz sondern auch, durch den sog.
Lernmittelbeitrag, materiell.
Dieser Lernmittelbeitrag, der vom
Schulelternrat verwaltet wird, versetzt uns in die Lage,
außerordentliche Anschaffungen zu tätigen. |
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Förderverein der Grundschule |
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Den aktuellen Bedürfnissen der Eltern
nach einer längeren Betreuung ihrer Kinder Rechnung
tragend haben wir uns entschlossen, eine
Nachmittagsbetreuung für Grundschulkinder anzubieten.
Nicht nur um hierfür die rechtlichen und
trägerschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen wurde der
Förderverein der Grundschule Bilshausen am
26.04.2007 gegründet. |
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Zusammenarbeit mit den ortsansässigen
Institutionen und Vereinen |
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Die räumliche Struktur (kleines Dorf,
jeder kennt jeden, etc.) bringt es mit sich, dass die
Wege kurz sind. Dies bezieht sich nicht nur auf die
tatsächlichen Entfernungen, sondern ist im übertragenen
Sinn zu verstehen.
Schule hat sich schon in der
Vergangenheit und muss sich zukünftig noch mehr öffnen.
Real hat sich das bei uns so ausgewirkt,
dass wir zu allen Institutionen gute Beziehungen
geknüpft haben. Stellvertretend sind hier einige zu
nennen:
Altenheim, Kirche, mittelständische
Betriebe, Banken und Sparkassen, Industriebetriebe
(Jacobi Tonwerke), etc.
Die Zusammenarbeit hat und wird sich
immer mehr durch die sog. Praxistage, an denen die
Schüler einen Tag in der Woche in einem Betrieb ihrer
Wahl arbeiten, manifestieren.
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